Tiere sind Freunde, kein Futter

„Hey, was isst du eigentlich als Vegetarierin oder Veganerin, wenn Fleisch nicht mehr auf den Teller kommt?“

„Fehlt dir da nicht was?“ oder „Warum eigentlich kein Fleisch mehr?“ – Fragen wie diese höre ich in letzter Zeit immer öfter.

Ich ernähre mich seit einiger Zeit vegetarisch, oft sogar vegan und verzichte größtenteils auf Ersatzprodukte. Trotzdem scheint es für viele noch immer ein Rätsel zu sein, wie man ohne Fleisch satt und glücklich wird. Doch für mich ist die Sache klar: Tiere sind Freunde, kein Futter – ganz egal, ob Hund, Schwein oder Rind. Schließlich empfinden sie alle Freude, Angst und Schmerz. Wenn ich also kein Tier töten könnte, warum sollte ich es dann essen?

Veggie und vegan - was essen?

Vegetarierinnen und Veganerinnen sind ganz normale Menschen – Überraschung! Wir essen kein Fleisch, keinen Fisch, keine Schalentiere oder Insekten. Und das ist völlig in Ordnung. Leben und leben lassen! Ein gutes Buch dazu findest du hier – Vegane Klischees

Der Unterschied zwischen Vegetarisch und Vegan?

Vegetarier*innen verzichten auf alles, wofür ein Tier sterben musste. Manche essen jedoch noch Eier oder sogar Fisch (auch wenn das streng genommen nicht mehr vegetarisch ist). Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Butter gehören oft noch auf den Speiseplan.

Veganer*innen hingegen meiden alle tierischen Produkte – also auch Eier, Honig, Milch und alles, was daraus hergestellt wird. Der Gedanke dahinter: Wenn ich Tiere liebe, warum sollte ich sie dann ausnutzen?

Was zählt zu den Grundnahrungsmitteln?

Vegan oder vegetarisch zu essen ist mehr als nur eine Ernährungsform – es ist eine bewusste Entscheidung für einen bestimmten Lebensstil. Aber nur weil jemand vegan lebt, heißt das nicht automatisch, dass er oder sie sich gesund ernährt. Es gibt jede Menge vegane Fertigprodukte, die nicht unbedingt nährstoffreich sind. Wer sich aber auf unverarbeitete Lebensmittel konzentriert, tut sich und seiner Gesundheit definitiv etwas Gutes!

Zu den Basics gehören:

  • Gemüse & Obst

  • Kräuter & Gewürze

  • Nüsse, Samen & Sprossen

  • Pilze

  • Reis & Getreide (Hafer, Dinkel, Hirse, Roggen, Weizen)

  • Quinoa, Buchweizen & Amaranth

  • Pflanzliche Öle & Fette

  • Soja-Produkte

  • Pflanzliche Milchalternativen (Mandel-, Kokos-, Hafermilch etc.)

Braucht es wirklich Fleischersatz?

Ein typischer „Fehler“ vieler veganer Neulinge: Sie versuchen, Fleisch einfach 1:1 durch Ersatzprodukte zu ersetzen. Statt eines Schnitzels aus Fleisch gibt es dann ein Soja- oder Seitan-Schnitzel. Dabei ist das gar nicht nötig! Wer sich auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel konzentriert, hat nicht nur eine gesündere, sondern auch eine abwechslungsreichere Ernährung. Ersatzprodukte können ab und zu eine nette Ergänzung sein, doch sie sollten nicht die Basis der Ernährung bilden. 

Ideen für leckere Mahlzeiten

Frühstück:

  • Smoothies mit Obst und/oder Gemüse

  • Haferflocken mit Nüssen und Früchten

  • Vegane Pancakes oder Waffeln

  • Knuspriges Brot mit frischen Aufstrichen & knackigem Gemüse

  • Selbstgemachtes Granola

Lunch & Dinner:

  • Reis- oder Quinoa-Bowls mit viel Gemüse

  • Pasta mit selbstgemachten Pestos oder Tomatensaucen

  • Vegane Spaghetti Bolognese

  • Bunte Salate mit Nüssen & Sprossen

  • Wärmende Suppen

  • Ofengemüse mit Kräutern

  • Vegane Pizza

  • Pilzgerichte mit Reis oder Couscous

Die Auswahl ist riesig – und das ganz ohne Fleisch oder hochverarbeitete Ersatzprodukte! Essen muss nicht kompliziert sein. Es braucht keine 20 Zutaten oder eine Stunde Kochzeit. Ich liebe zum Beispiel Bowls: Einfach eine Basis aus Reis, Quinoa oder Pasta, dazu viel frisches Gemüse, Kräuter und Gewürze – und fertig ist das perfekte Gericht!

Fazit:

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Lass dich von frischen Lebensmitteln, Märkten und anderen Menschen inspirieren. Probiere Neues aus, experimentiere mit Gewürzen und genieße die Vielfalt. Denn am Ende zählt nur eins: Essen soll schmecken und guttun!

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27 Antworten

  1. Sehr leckeres Brot 🙂 vielen Dank für das Rezept! Hatte leider keine Kokosflocken zuhause und habe stattdessen gemahlene Haselnüsse genommen.

  2. Ganz lieben Dank für das tolle Rezept 🙂
    Habe es gleich ausprobiert!
    Schmeckt sooo lecker 🙂 habe noch Blaubeeren mit in den Teig gerührt <3 köstlich:-)
    Werde das Brot bestimmt nochmal backen <3
    Herzliche Grüße Dilan

  3. Das Brot ist richtig lecker;-)
    Wir backen es ein bis zwei mal im Monat . Meine kinder mögen es auch total gerne und deswegen wird auch direkt die doppelte Portion gemacht.
    Habe es auch schon weiter empfohlen!

  4. Ohh danke :))
    Über so nette Worte freue ich mich riesig.
    Habe am Sonntag ebenfalls wieder ein Bananenbrot gebacken und diesmal das Rezept ein bisschen abgeändert – kommt höchstwahrscheinlich in den nächsten Woche online. 🙂
    Lasst es euch schmecken! 🙂
    Liebe Grüße Nina

  5. Ich würde das Brot sehr gerne nachbacken. Bin mir aber mit der Tassenangabe unsicher. Ist das mit der Tassen (Cup) Größe aus den USA zu vergleichen? Danke im Voraus 🙂

  6. Hallo Aylin!
    Habe es jetzt abgewogen – bei meiner Tasse sind es knapp 60-70g.
    Bitte gerne und viel Spaß beim Backen 🙂
    Liebe Grüße Nina

  7. Einfach ein sehr leckeres Rezept. Ich achte bei meinen Kindern auf eine gesunde Ernährung und den Mädels schmeckt es mega gut. Danke :0)

  8. Hallo ? ich hab’s heute gebacken. Endlich mal ein leckeres Bananenbrot. Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide

  9. Ich hab den Teig als Frühstücksmuffins gebacken – sooo ein feiner Start in den Tag!
    Da ich keine Eier mehr im Haus hatte und Sonntag war, hab ich sie durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL kaltem Wasser, 1 EL Himbeeressig mit 2 TL Natron und einem kleinen pürierten Apfel (alternativ 80g Apfelmark) ersetzt und noch ein paar Rosinen dazu. Auch interessiant für alle Veganer. 😉 Ca. 30 Minuten backen. Das Ergebnis ist super! Danke für das tolle Rezept!

  10. Hallo! Ohh das freut mich sehr und das klingt sehr spannend mit der Ei-Alternative.
    Wird auf jeden Fall ausprobiert – danke, danke 🙂
    Liebe Grüße Nina

  11. Hallo, danke für das tolle Rezept. So kann ich endlich super lecker meine unansehnlich Bananen in was appetitliches verwandeln. Habs nun mal mit Cranberries versucht, ich freue mich schon. Lieben Gruß aussem Pott sendet Claudia

  12. Hallo Claudia!
    Mmmmm mit Cranberries hab ich’s auch schon mal probiert, sehr..sehr gut 🙂
    Freu mich sehr, dass dir mein Rezept gefällt <3. Wünsch dir einen guten Appetit und liebe Grüße aus der Südsteiermark.
    Nina

  13. Habe das Rezept heute ausprobiert. Brot steht im Ofen und der Duft füllt bereits die ganze Wohnung aus. Herrlich! Habe die vegane Alternative ausprobiert, jedoch mit Apfelmus statt den Leinsamen. ?

    Geschmack wird auf einem Geburtstag geprüft. Ergebnis folgt… ?

  14. Hallo Vivi!
    Das freut mich riesig 🙂 und ich glaube ich werde morgen auch ein Bananenbrot mal wieder backen.
    Hoffe es hat geschmeckt und eine schöne Geburtstagsfeier wünsch ich dir 🙂 <3
    Liebe Grüße Nina

  15. Hallo Nina, habe dein Bananenbrot schon öfter gebacken. Es schmeckt uns sehr gut. Nur leider geht mein Brot beim Backen kaum auf und kommt flach aus dem Ofen. Wie schaff ich es, dass es so wie bei dir aussieht?
    LG Elli

  16. Hallo! Da kein Mehl im Teig enthalten ist, wird es schwierig einen hohen Kuchen/Brot damit zu backen. Ich habe hier eine sehr kleine Form verwendet und die ziemlich voll gemacht. Habe es auch schon in Muffin-Formen gebacken – so hat man kleine handliche Stücke 🙂
    Hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.
    Liebe Grüßen Nina

  17. habe das Brot heute ungefähr zum 20. Mal gebacken ☺️früher mit Eier, seit ca. 3 Monaten die vegane Variante. Gestern wieder mit Eier, jedoch schmeckt mir nun die vegane Option viel besser! An der Stelle der gemahlenen Mandeln verwende ich aktuell Hanfsamen (mehr Eiweiss). Klappt auch super ?

  18. Hallo 🙂 ich würde das total gerne backen. Ist die Temperaturangabe für Ober- Unterhitze gedacht? 🙂 Danke <3

  19. Hallo Sarah!
    Ich hab das Brot mit Ober-und Unterhitze gebacken und meist in eine unter Etage vom Backofen gestellt.
    Viel Freude mit dem Rezept 🙂
    Alles Liebe Nina

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