Scanner und Taucher

Warum werden Entscheidungen genau so getroffen – und nicht anders? Warum entsteht so oft dieser innere Drang nach Veränderung?

Vielleicht ist die Antwort ganz einfach: Scanner oder Taucher? 

Diese beiden Begriffe beschreiben zwei sehr unterschiedliche Arten, durchs Leben zu gehen. Scanner:innen sind neugierig, vielseitig, ständig in Bewegung. Sie probieren aus, testen an, sammeln Erfahrungen wie andere Briefmarken. Neue Jobs, neue Hobbys, neue Ideen – Hauptsache kein Stillstand. Sie scannen das Leben. Von allem ein bisschen. Intensiv begeistert – doch oft nicht für immer.

Taucher:innen hingegen wählen wenige Bereiche und gehen darin in die Tiefe. Sie verfeinern, perfektionieren, bleiben dran. Statt Vielfalt zählt Fokus. Statt Ausprobieren steht Vertiefen im Mittelpunkt. Und hier wird es eindeutig: Meine eigene Natur ist die einer Scannerin. 

Neugier war schon immer da. Auch wenn es ruhigere Phasen gab, ist dieser Entdeckergeist nie verschwunden. In letzter Zeit wurden wieder viele Punkte von der persönlichen Bucket List abgehakt – manche unspektakulär, andere aufregend und bereichernd. Doch kaum war eine Sache ausprobiert, meldete sich bereits der Wunsch nach der nächsten.

Skateboarden. Longboarden. Snowboarden. SUP. Hooping. Ukulele. Laufen. Eine neue Sprache lernen. Vieles getestet – wenig dauerhaft vertieft.

Aktive Konstanten bleiben dennoch: Bewegung in all ihren Formen, Yoga, Schreiben, Lesen, Fotografieren, Wandern. Doch selbst hier bleibt Raum für Variation.

Interessanterweise zeigt sich dieses Scannerinnen-Sein nicht in Beziehungen. Dort fühlt sich Tiefe richtig an. Wenn es stimmig ist, entsteht ganz automatisch der Wunsch, einzutauchen statt weiterzuziehen. Vielleicht ist man eben nicht in jedem Lebensbereich derselbe Typ. Was ich dabei jedoch gelernt habe: Ich brauche Zeit, um mich wirklich auf jemanden einzulassen. Oft scheint es, als würden andere viel schneller ihren Menschen finden – und auch hier zeigt sich: Mein Tempo ist eben mein eigenes.

Auf der Suche nach den „Big 5“

Ein weiterer Gedanke begleitet diese Reflexion: die Idee der „Big 5 for Life“ – fünf Dinge, die erlebt oder erreicht werden sollen, um am Ende sagen zu können: Das war ein erfülltes Leben. Fünf essenzielle Erfahrungen. Gar nicht so leicht zu definieren. Drei davon zeichnen sich bereits klar ab – sie hängen zusammen, folgen einer ähnlichen Richtung. Doch was, wenn der Scanner-Typus in einem nie bei fünf ankommt, weil es immer noch mehr zu entdecken gibt?

Gleichzeitig liegt genau darin eine Stärke: Wer viel ausprobiert, erkennt schneller, was wirklich berührt – und was nicht. Vielfalt als Wegweiser.

Die vielleicht spannendere Frage lautet:Welche fünf Dinge müssten im eigenen Leben Platz finden, damit es sich vollständig anfühlt? Welche Erfahrungen sind so bedeutend, dass ohne sie etwas Wesentliches fehlen würde?

Diese Gedanken öffnen Räume. Für Klarheit. Für Vision. Für bewusste Entscheidungen. Und vielleicht auch für Inspiration – sich gegenseitig zu bestärken, mutig zu träumen und die eigenen „Big 5“ nicht nur aufzuschreiben, sondern tatsächlich zu leben.

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27 Kommentare

  1. Sehr leckeres Brot 🙂 vielen Dank für das Rezept! Hatte leider keine Kokosflocken zuhause und habe stattdessen gemahlene Haselnüsse genommen.

  2. Ganz lieben Dank für das tolle Rezept 🙂
    Habe es gleich ausprobiert!
    Schmeckt sooo lecker 🙂 habe noch Blaubeeren mit in den Teig gerührt <3 köstlich:-)
    Werde das Brot bestimmt nochmal backen <3
    Herzliche Grüße Dilan

  3. Das Brot ist richtig lecker;-)
    Wir backen es ein bis zwei mal im Monat . Meine kinder mögen es auch total gerne und deswegen wird auch direkt die doppelte Portion gemacht.
    Habe es auch schon weiter empfohlen!

  4. Ohh danke :))
    Über so nette Worte freue ich mich riesig.
    Habe am Sonntag ebenfalls wieder ein Bananenbrot gebacken und diesmal das Rezept ein bisschen abgeändert – kommt höchstwahrscheinlich in den nächsten Woche online. 🙂
    Lasst es euch schmecken! 🙂
    Liebe Grüße Nina

  5. Ich würde das Brot sehr gerne nachbacken. Bin mir aber mit der Tassenangabe unsicher. Ist das mit der Tassen (Cup) Größe aus den USA zu vergleichen? Danke im Voraus 🙂

  6. Hallo Aylin!
    Habe es jetzt abgewogen – bei meiner Tasse sind es knapp 60-70g.
    Bitte gerne und viel Spaß beim Backen 🙂
    Liebe Grüße Nina

  7. Einfach ein sehr leckeres Rezept. Ich achte bei meinen Kindern auf eine gesunde Ernährung und den Mädels schmeckt es mega gut. Danke :0)

  8. Hallo ? ich hab’s heute gebacken. Endlich mal ein leckeres Bananenbrot. Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide

  9. Ich hab den Teig als Frühstücksmuffins gebacken – sooo ein feiner Start in den Tag!
    Da ich keine Eier mehr im Haus hatte und Sonntag war, hab ich sie durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL kaltem Wasser, 1 EL Himbeeressig mit 2 TL Natron und einem kleinen pürierten Apfel (alternativ 80g Apfelmark) ersetzt und noch ein paar Rosinen dazu. Auch interessiant für alle Veganer. 😉 Ca. 30 Minuten backen. Das Ergebnis ist super! Danke für das tolle Rezept!

  10. Hallo! Ohh das freut mich sehr und das klingt sehr spannend mit der Ei-Alternative.
    Wird auf jeden Fall ausprobiert – danke, danke 🙂
    Liebe Grüße Nina

  11. Hallo, danke für das tolle Rezept. So kann ich endlich super lecker meine unansehnlich Bananen in was appetitliches verwandeln. Habs nun mal mit Cranberries versucht, ich freue mich schon. Lieben Gruß aussem Pott sendet Claudia

  12. Hallo Claudia!
    Mmmmm mit Cranberries hab ich’s auch schon mal probiert, sehr..sehr gut 🙂
    Freu mich sehr, dass dir mein Rezept gefällt <3. Wünsch dir einen guten Appetit und liebe Grüße aus der Südsteiermark.
    Nina

  13. Habe das Rezept heute ausprobiert. Brot steht im Ofen und der Duft füllt bereits die ganze Wohnung aus. Herrlich! Habe die vegane Alternative ausprobiert, jedoch mit Apfelmus statt den Leinsamen. ?

    Geschmack wird auf einem Geburtstag geprüft. Ergebnis folgt… ?

  14. Hallo Vivi!
    Das freut mich riesig 🙂 und ich glaube ich werde morgen auch ein Bananenbrot mal wieder backen.
    Hoffe es hat geschmeckt und eine schöne Geburtstagsfeier wünsch ich dir 🙂 <3
    Liebe Grüße Nina

  15. Hallo Nina, habe dein Bananenbrot schon öfter gebacken. Es schmeckt uns sehr gut. Nur leider geht mein Brot beim Backen kaum auf und kommt flach aus dem Ofen. Wie schaff ich es, dass es so wie bei dir aussieht?
    LG Elli

  16. Hallo! Da kein Mehl im Teig enthalten ist, wird es schwierig einen hohen Kuchen/Brot damit zu backen. Ich habe hier eine sehr kleine Form verwendet und die ziemlich voll gemacht. Habe es auch schon in Muffin-Formen gebacken – so hat man kleine handliche Stücke 🙂
    Hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.
    Liebe Grüßen Nina

  17. habe das Brot heute ungefähr zum 20. Mal gebacken ☺️früher mit Eier, seit ca. 3 Monaten die vegane Variante. Gestern wieder mit Eier, jedoch schmeckt mir nun die vegane Option viel besser! An der Stelle der gemahlenen Mandeln verwende ich aktuell Hanfsamen (mehr Eiweiss). Klappt auch super ?

  18. Hallo 🙂 ich würde das total gerne backen. Ist die Temperaturangabe für Ober- Unterhitze gedacht? 🙂 Danke <3

  19. Hallo Sarah!
    Ich hab das Brot mit Ober-und Unterhitze gebacken und meist in eine unter Etage vom Backofen gestellt.
    Viel Freude mit dem Rezept 🙂
    Alles Liebe Nina

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