Zero Waste – Weniger Plastik im Alltag

Täglich sehen wir Bilder und Videos von verschmutzten Stränden, Meeren, Wäldern und Städten – Müll liegt überall. Es ist unsere Aufgabe, diesen Müll zu reduzieren, weniger zu verbrauchen und unsere Umwelt zu schonen. No Planet B,  Zero Waste – Weniger Plastik im Alltag.

Ich achte nun seit knapp 2 Jahren auf meinen Müllverbrauch. Ich bevorzuge natürliche Stoffe, um meinen Plastikmüll einzusparen. Kaufe generell weniger und achte beim Einkauf, wie Produkte verpackt bzw. hergestellt wurden. Habe hier für euch einen kleinen Guide erstellt, der euch nützliche und nachhaltige Kunststoffalternativen zeigt.

Alternativen zu Plastik

Es gibt eine Vielzahl an Alternativen – Holz, Glas, Kork, Hanf, Metall oder auch Stoffe wie Leinen oder Baumwolle.

  • Anstatt Einwegflaschen wiederverwendbare Flaschen bevorzugen
  • In diversen Coffeeshops keinen Wegwerf-Kaffeebecher nehmen, sondern seinen eigenen von Zuhause mitnehmen
  • Einkaufstaschen aus Stoff statt Papier- oder Plastiktüten
  • Lunchboxen aus Metall, Holz oder Glas verwenden – natürlich auch bestehende Kunststoffdosen (man muss keine neuen Dinge kaufen)
  • Keine Strohhalme und auf Alternativen aus Metall zurückgreifen
  • Marmeladengläser, Tomatensaft-Gläser oder Maison Jars zum Verstauen von Lebensmittel, Kosmetikprodukten, Schreibwaren oder Kleinteilen nutzen
  • Stoffservietten und Geschirrtücher anstatt Papierservietten sowie Küchenrolle
  • Bürsten, Metallschwämme oder Öko-Putztücher zum Reinigen/Putzen verwenden
  • Weniger (verpackte) Produkte kaufen
  • Silikonbackauflage oder nur das Backblech anstatt Backpapier

Alt statt Neu

Nachhaltigkeit wird leider oft falsch verstanden und es werden ständig neue Produkte gekauft – nachhaltige Alternativen und der Altbestand landet dann im Müll. Man muss nichts Neues kaufen – bestehende Dinge zuerst aufbrauchen, erneut verwenden und erst ganz zum Schluss, sollte man auf neue kunststofffreie Produkte umsteigen.

Zeichen setzen – Go Green

Jeder kann ein Zeichen setzen, unsere schöne Welt schützen und wenn es auch nur minimale Änderungen im Konsumverhalten sind. Je weniger wir kaufen, umso weniger Müll wird produziert. Verzichtet auf extra Verpackungen, kauft Lebensmittel lose, spaziert mit eurem Weidenkorb über den Wochenmarkt und sagt NEIN zu allen Wegwerf-Plastikprodukten.

Meine Baustellen

Was ich leider immer oder auch wieder kaufe, sind Wattepads zum Abschminken. Auch Wattestäbchen (zwar überall die BIO-ÖKO-Version) und O.b’s. Habe mir eine Menstruationstasse besorgt, aber irgendwie finde ich das Teil nicht so prickelnd.

Aber auch hierfür wird es bald eine bessere Alternative für mich persönlich geben.


Plastik überall – Facts zum Plastikmüll.

  • 1950 wurden 1,5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert
  • Heute sind es fast 300 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr
  • Seit 1950 wurden 8,3 Mrd. Tonnen Plastik produziert
  • Auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche treiben bis zu 18.000 Plastikteile – mehr als 70% des Mülls sinkt auf den Meeresboden ab
  • Meer: 75% von 10 Millionen Tonnen Müll pro Jahr bestehen aus Plastik
  • Mehr als 100.000 Meeressäuger und 1 Million Meeresvögel sterben an unserem Überkonsum
  • Gebrauchsdauer von Plastiktüten – 25 Minuten
  • 900.000 Tonnen Plastikmüll waren es in Österreich (Stand 2015)
  • 40% des Plastik-Mülls in Österreich werden tatsächlich recycelt – 60% werden verbrannt
  • Recyclingraten: Europa (30%), China (25%) und USA (9%)
  • 35% des weltweiten Plastik-Verbrauchs sind für Verpackungen

Wie reduziert ihr Kunststoffmüll? Was fällt euch leicht bzw. schwer im Alltag umzusetzen? Freue mich von euch zu hören bzw. zu lesen – eure Nina.


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Solltet ihr mich mit einem kleinen Wertschätzungsbeitrag unterstützen wollen, würde ich mich sehr darüber freuen. Niemand muss, jeder kann –  der Betrag ist frei wählbar und es ist kein Muss meine Arbeit damit zu fördern. Da ich sehr viel Zeit, Leidenschaft und Liebe in meinen Blog stecke und bezahlte Kooperationen gering halten möchte, wäre eine kleine „Spende“ eine Möglichkeit mich und meine Arbeit zu unterstützen. Danke.

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