Im Wandel leben – positive Veränderungen erkennen, annehmen und sich vom Leben treiben lassen. 

Persönlichkeitsentwicklung als Metamorphose

Der Begriff Metamorphose bedeutet Wandlung, Verwandlung, Umwandlung oder auch Umgestaltung und beschreibt den Zusammenhang der Veränderung einer Gestalt oder Zustands von jemandem oder etwas.

Ob es sich nun um die 4 Jahreszeiten handelt, die Natur mit ihrer beeindruckenden Flora und Fauna oder auch uns Menschen – alles befindet sich stetig im Wandel. Wir entwickeln uns weiter, legen Verhaltensweisen ab, stärken neue Routinen, Charakterzüge, Vorlieben oder verändern uns grundlegend, um die schönste Version unseres Selbst zu sein. Schön aus dem Inneren heraus, das sich im Äußeren widerspiegelt. 

Wachstum als natürlichen Zyklus des Seins betrachten

Der Schmetterling ist ein wunderschönes Beispiel der Natur für Transformation und Neubeginn. 

Der Mensch hat ebenfalls die Möglichkeit sich zu (ver)wandeln und nicht, wie der Schmetterling nur ein einziges Mal, sondern mehrmals im Leben. 

Wir verändern uns zwar optisch nur kaum, aber geistig können wir unterschiedliche Entwicklungsstufen durchlaufen und uns stetig neu erfinden. 

Wachstum beginnt im Ungewissen

Diese Veränderung, Transformation oder Umwandlung der eigenen Person, hängt meist mit einem eher unschönen Moment oder Erlebnis zusammen. Leider lernen und wachsen wir sehr oft nur aus tief greifenden Erfahrungen, die uns zum Wandel zwingen. Es kann sich wie ein Identitätsverlust anfühlen, eine Sinnkrise, eine Hoffnungslosigkeit oder ein Zerfall, der nicht aufzuhalten ist. Irgendetwas schreit förmlich nach Veränderung. 

Was man dagegen tun kann? Loslassen. Sich nicht an das Alte klammern und sich ein wenig vom Flow des Lebens (an)treiben lassen. 

Für mich hat alles im Leben einen tieferen Sinn. Nichts passiert einfach aus reiner Willkür, sondern dient einem höheren Zweck. Erfahrungen, Freude, Leid oder auch bestimmte Menschen tauchen in meinem Leben auf, weil sie gebraucht werden, weil sie zum „Plan meines Lebens“ gehören und mich so in die richtige Richtung lenken. Ich möchte und muss scheinbar diese Dinge erfahren, um daran wachsen zu können. 

Seit ich diese Tatsache für mich erkannt habe, kann ich deutlich entspannter mit gewissen Situationen und Erfahrungen umgehen. Ich blicke positiver in die Zukunft und vertraue darauf, dass irgendwann alles Sinn ergeben wird. Außerdem kann ich seither auch im Negativen immer einen Funken Positives erkennen. 

Das ist ein Lernprozess und gehört für mich zu meiner Wandlung oder auch Persönlichkeitsentwicklung dazu. Vor einigen Jahren hätte ich mit diesen Zeilen bzw. Gedanken recht wenig anfangen können und mich furchtbar über negative Situationen oder Menschen geärgert, doch heute sehe ich das deutlich gelassener.  

 

Über sich selbst hinauswachsen

In den vergangenen 7 Jahren durfte ich sehr viel lernen und vieles war zu Beginn unklar, bedrückend und beängstigend. Ich fühlte mich oft in der Schwebe, konnte den Boden nicht mehr erreichen und hatte das Gefühl von völliger Machtlosigkeit.  Dinge passieren, die ich so nicht verursacht habe, die ich so nicht gewollt habe, aber dennoch treten sie in mein Leben. Warum? Wieso passiert mir das? 

Auch wenn ich es absichtlich nicht verursacht habe, habe ich durch bestimmte Situationen, Gedanken, Verhaltensweisen, Erfahrungen und Menschen diesen Stein ins Rollen gebracht. 

Nach einer gewissen Zeit konnte ich das auch für mich erkennen und vor allem annehmen. Ich habe losgelassen und mich auf das Neue eingelassen. 

Loslassen ist ein Prozess, ein ständiger Prozess. Immer wieder werden wir mit Dingen konfrontiert, die wir loslassen müssen. 

Man könnte den gesamten Prozess, wie ein großes Puzzle betrachten. Zu Beginn haben wir einen Berg an einzelnen Teilen, die wir versuchen zu kombinieren – an den richtigen Platz zu legen. Manche Teile lassen sich sofort verbinden, andere müssen wir wieder loslassen, da sie so noch nicht in unser „vollständiges Bild“ passen. Wir probieren ein weiteres Stück aus und noch eines und noch eines. Irgendwann ergeben die Teile ein Bild und das Motiv wird langsam sichtbar. 

Auch so verhält es sich mit unserer Persönlichkeitsentwicklung. Nicht jeder Teil passt sofort, manche Stücke müssen wir zuerst loslassen, an einer anderen Stelle platzieren. Doch irgendwann wird aus dem total unvollständigen Bild ein kleines Kunstwerk, das wir mit unseren eigenen Händen geschaffen haben.

Im Wandel leben bietet uns jede Menge Vorteile

Die meisten Menschen mögen Veränderung nicht, weil es Angst bereitet. Angst, etwas zu verlieren. Angst vor der Ungewissheit. Angst vor der Herausforderung und dem Schmerz, der dabei vielleicht ausgelöst werden könnte. 

Es ist auch beängstigend. 

Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Meister einen Schmetterling.

Lässt man sich jedoch auf den Wandel ein – kämpft nicht dagegen an, wird man (aus meiner Erfahrung) immer mit erstrebenswerten Erfahrungen belohnt. 

Welchen Tipp kann ich euch geben?

Achtet auf eure Gedanken, Gefühle, auf Menschen und Situationen, die in euer Leben gelangen. Versucht das Gute zu sehen und betrachtet unangenehme Ereignisse als Lernprozess. Lasst euch vom Leben führen, schränkt euch nicht ein und versucht Veränderungen zuzulassen.

Vertraut auf eure Intuition und dass alles irgendwann Sinn ergeben wird.

Erfindet euch neu. Wandelt euch. Man hat schließlich jede Sekunde, die Möglichkeit, mit einer Situation anders umzugehen und sich der Veränderung hinzugeben.

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