Traumleben erschaffen

Traumleben erschaffen

Alle Dinge, die wir denken, fühlen und uns vor allem auch vorstellen können, können auch in unsere Wirklichkeit in Erscheinung treten. Je genauer unser inneres Bild, umso leichter lässt sich auch unsere Realität verwirklichen. Bildhafte Vorstellungen verwirklichen und das Leben verursachen, das man sich immer schon erträumt hat. Doch wie soll das Ganze funktionieren, wie kann ich mein Traumleben erschaffen? Wie kann ich alleine durch meine Vorstellungskraft Dinge erschaffen?

Das innere Auge

Umso klarer das Bild, umso besser sieht man auch den Weg dorthin. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich meine Träume – mein Traumleben erschaffen und auch verwirklichen kann. Im Grunde, können wir alles sein oder werden, alles machen und bekommen, wonach wir uns sehnen. Zumindest, solange wir es uns vorstellen können. Jeder einzelne Gedanke, jede Vorstellung unseres Seins kann in Erfüllung gehen, wenn man an diesem Gedanken festhält und ihn auch tatsächlich glaubt.

Ich habe in einem Buch mal gelesen: Es ist wie eine Bestellung aufgeben. Nun sollte mein Gedanke bzw. meine Bestellung lauten: Ich möchte den Mann/die Frau meines Lebens treffen oder ein Haus am Strand besitzen oder mit der Fotografie meinen Lebensunterhalt verdienen.

Glaube ich diesen Gedanken (wirklich daran glauben), dann wird dieser Gedanke durch einen bestimmten Umstand, und zwar durch meine Vorstellungskraft, Einbildungskraft sowie durch das aktive Verursachen auch meine Realität werden.

Sobald ich jedoch einen Zweifel hege oder auch äußere, ist es wie eine Storno-Bestellung meines Gedankens. Daher sollte man sich ganz konkret auf ein Ziel fokussieren und jegliche Zweifel über Bord werfen, um diese bildhafte Vorstellung verwirklichen zu können.

Der Glaube und die Vorstellungskraft

Wenn man eine Sache tatsächlich will, dann ist der Glaube daran ausschlaggebend. Wer beispielsweise nicht an sich selbst glaubt, der wird mit großer Sicherheit auch niemals sein gewünschtes Ziel erreichen. Deswegen ist der Glaube an sich selbst und an eine bestimmte Sache essenziell. Ich schaffe es, ich kann es, ich glaube es.

Nichts auf der Welt ist unrealistisch, nur weil es gerade nicht in der eigenen Realität existiert. Nur weil man selbst noch nie von einer gestreiften Katze mit Schal gehört hat, bedeutet es nicht, dass nicht irgendwo auf der Welt, eine gestreifte Katze mit Schal existiert. Es ist einfach nur in der eigenen Wirklichkeit (noch nicht) verfügbar.

Einbildung ist auch eine Bildung

Es ist nun an der Zeit, Dinge vor seinem inneren Auge zu verwirklichen. Diese Vorstellungskraft und auch Einbildungskraft muss realistisch sein, sich bildlich manifestieren – ob es jetzt Gegenstände, Dinge, Situationen, Menschen, Gefühle oder auch das eigene Selbst ist.

  • Wer möchte ich sein?
  • Was möchte ich haben?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Wie möchte ich mich fühlen?
  • Welches Leben möchte ich leben?
  • Wo befinde ich mich in 1,2 oder 5 Jahren?
  • Wer sind die Menschen, die mich durch mein Leben begleiten … u.s.w.

Nun formulieren wir diese Fragen ein wenig um und machen sie bereits zu unserer Realität.

  • Wer bin ich?
  • Was habe ich?
  • Was habe ich erreicht?
  • Wie fühle ich?
  • Welches Leben lebe ich?
  • Wo befinde ich mich jetzt?
  • Das sind die Menschen, die mich durch mein Leben begleiten … u.s.w.

Es ist besonders wichtig, dass man seine Vorstellungskraft und Einbildungskraft aktiviert und Gedanken bzw. Bilder im Kopf in die Gegenwart transportiert. Alles, was wir erschaffen, erschaffen wir im Moment – nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Alles, was wir jetzt denken, wird unsere Realität von morgen. Alles, was wir jetzt verursachen, wird unsere zukünftige Wirklichkeit.

Bilder im Kopf

In unseren Köpfen sind ganz unterschiedliche Bilder – positive und negative Szenen spielen sich dort ab. Denken und sehen wir negative Bilder, dann können natürlich auch diese zu unserer Realität werden. Daher ist ebenso wichtig, auf seine Gedanken zu achten und unerwünschte Bilder in einem „Spam Ordner“ abzulegen und nur die Gewünschten in Erscheinung treten zu lassen.

Das können auch negative Verhaltensweisen, Gedankenspiralen oder Ängste sein – Dinge, die wir irgendwann abgespeichert haben und laufend zu unserer Wirklichkeit machen.

Stellt euch die Fragen:

  • Warum denke ich das?
  • Wieso fühle ich so?
  • Warum glaube ich daran?

Was kann man nun tun, um diese Situation/Gedanken umzukehren? Einen neuen Gedanken denken, ein neues Bild erschaffen und das alte Bild im „Spam Ordner“ ablegen.

Visionboard

Sollte das innere Auge noch geschlossen sein, dann kann ein Visionboard für mehr Durchblick sorgen. Meist haben wir verlernt, alleine durch unsere Vorstellungskraft Dinge zu kreieren und benötigen ein wenig bildliche Hilfestellung und genau dafür ist ein Vision-Board zuständig. Mit dieser Collage können alle Ziele, Sehnsüchte und Träume manifestiert und verwirklicht werden.

Mein Vision-Board

Wie erstelle ich ein Vision-Board?

Für die Erstellung eines Visionboards kann man unterschiedliche Möglichkeiten in Betracht ziehen.

  • Auf einem Stück Papier, mit ausgedruckten Bildern und zusätzlichem Text
  • In einem Collage-Tool
  • Ein Pinterest Board

Ich habe mein Vision Board in Kategorien geteilt:

  • Liebe, Familie und Freundschaften (Petzi zählt zu meiner Familie)
  • Wie ich leben werde (Haus, Garten etc.)
  • Wie ich mich fühle und was ich für meine körperliche und mentale Gesundheit tue
  • Welchen Job ich nachgehen werde
  • Meine Hobbys (Yoga, Skaten, Wandern, Reisen, Fotografieren etc.)
  • Meine Werte und Lebensweisen (Veganismus, Tierschutz, Sustainable Lifestyle etc.)

Welche Punkte in eurem Vision-Board sein werden, bleibt natürlich euch überlassen – hier seht ihr nur mein Vision-Board und meine Einteilung der Kategorien.

Wie wendet man das Visionboard an?

  • Erstellung des Visionboards mit Bildern, Texten und/oder Grafiken
  • Nun betrachtet euer Board und versucht euch euer zukünftiges Leben vorzustellen – bis ins kleinste Detail 
  • Stellt es euch wirklich vor: Was tut ihr, in welchen Situationen seid ihr, welche Menschen sind um euch, wie fühlt ihr euch, wie riecht es an diesem Ort, wie warm/kalt ist es u.s.w
  • Schließt jetzt eure Augen, atmet tief ein und wieder aus und lasst diese Szenarien durch eure Gedanken kreisen
  • Öffnet die Augen wieder, betrachtet euer Vision Board, atmet erneut tief ein und langsam wieder aus

Diese Übung könnt ihr täglich, wöchentlich oder auch nur monatlich machen. Damit man ständig daran erinnert wird, sollte man das Board gut sichtbar platzieren – auf einer Pinnwand, in einem Bilderrahmen oder als Desktop-Hintergrund.

 

Ein Traumleben erschaffen, muss kein Traum bleiben, man hat die Möglichkeit alles im Leben zu erreichen und zu erfahren – zumindest, solange man daran glaubt. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel einen kleinen Gedankenanstoß geben und womöglich das ein oder andere Leben dadurch verbessern – alles Liebe Nina.