Wenn jemand fragt: „Wer bist du?“, kommt die Antwort meist schnell und routiniert.
Ich heiße Nina. Ich bin 30 Jahre alt. Ich lebe in der Südsteiermark, nahe Graz. Ich führe eine Webdesign und Branding Agentur. Ich habe einen Hund und liebe Bücher, Worte, Yoga und meine Kamera.
Alles richtig. Und doch bleibt das Gefühl, dass diese Fakten nur die Oberfläche berühren. Ein Name, ein Alter, ein Beruf – das sind Koordinaten. Aber sie erzählen wenig über das Innenleben, über Sehnsüchte, Ängste, Werte, Träume.
Also noch einmal: Wer bin ich wirklich?
Diese Frage taucht selten zufällig auf. Meist steht sie plötzlich im Raum, wenn etwas ins Wanken gerät. Wenn Sicherheiten bröckeln. Wenn das Leben sich leer anfühlt oder die eigene Reaktion auf Situationen überrascht. Warum handle ich so? Warum trifft mich manches so tief? Was treibt mich an – und was hält mich zurück?
Unsere Muster entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie sind geprägt von Erfahrungen, Prägungen, Schutzmechanismen. Doch sie sind nicht in Stein gemeißelt. Genau darin liegt die Chance: Verstehen bedeutet wachsen.
Auf der Spur des eigenen Wesens
Sich selbst kennenzulernen ist kein Wochenendprojekt. Es ist ein Prozess. Einer, der Geduld verlangt – und Ehrlichkeit. Hilfreich kann es sein, Gedanken festzuhalten. Fragen aufzuschreiben. Antworten entstehen zu lassen, ohne sie sofort zu bewerten.
Ein leeres Notizbuch kann dabei zum Spiegel werden. Seite für Seite entsteht ein klareres Bild. Kein perfektes, kein endgültiges – aber ein ehrliches.
Fragen, die Türen öffnen können:
Was hat im Leben wirklich Bedeutung – und was nicht?
Wann entsteht echte Freude?
Welche Werte sind unverhandelbar?
Welche Erfahrungen sollen unbedingt Teil dieser Lebensreise sein – ganz im Sinne von The Big Five for Life?
Was würde bereut werden, wenn heute der letzte Tag wäre?
Gerade die letzte Frage legt oft schonungslos offen, wo Zurückhaltung herrscht, wo Mut fehlt oder wo Wünsche leise ignoriert werden.
Persönlichkeit verstehen – ein Blick hinter die Kulissen
Neben der Selbstreflexion können auch Persönlichkeitstests Impulse geben. Der Ansatz von 16Personalities ordnet Menschen einem von 16 Typen zu. Wissenschaftlich nicht unumstritten, aber durchaus spannend als Denkanstoß. Mehrfach zeigte sich dort der Typ „Protagonist (ENFJ-T)“ – mit Eigenschaften, die überraschend vertraut wirken.
Tiefer geht das Modell des Das Enneagramm. Neun Typen, jeweils mit eigenen Grundängsten, Motiven und Entwicklungspotenzialen. Kein Schubladensystem, sondern eher eine Landkarte der inneren Dynamik. Auch der sogenannte Big-Five-Ansatz – etwa im „The Big 5 Test“ – kann helfen, Persönlichkeitsdimensionen besser zu verstehen. Doch kein Test ersetzt die eigene Reflexion. Sie sind Wegweiser, nicht die Antwort selbst.
Und wer bin ich nun?
Ich bin jemand, der träumt – und diesen Träumen nachgeht. Jemand, der mit wachen Augen durch Wälder streift und in kleinen Details Schönheit entdeckt. Ich bin leidenschaftlich, neugierig, manchmal ungeduldig. Überpünktlich. Abenteuerlustig. Empathisch. Sensibel. Humorvoll bis zu Tränen.
Ich setze mich ein – für Menschen, für Tiere, für Gerechtigkeit. Ich liebe Tiefe in Gesprächen und Leichtigkeit im Moment. Ich glaube an Wachstum, an zweite Chancen, an Neuanfänge.
Das bin ich. Zumindest heute.
Und vielleicht verändert sich diese Antwort morgen wieder ein Stück. Denn Identität ist nichts Starres. Sie ist eine Reise.
Die spannendere Frage bleibt ohnehin: Wer bist du – jenseits von Name, Beruf und Lebenslauf?


27 Kommentare
Sehr leckeres Brot 🙂 vielen Dank für das Rezept! Hatte leider keine Kokosflocken zuhause und habe stattdessen gemahlene Haselnüsse genommen.
Ohh super 🙂 – hat bestimmt mit Haselnüssen auch ganz toll geschmeckt :).
Werd ich beim nächsten Brot ausprobieren <3
Liebe Grüße Nina
Vielen Dank für das tolle Rezept. Habe es gleich nachgebacken und verbloggt! 😉 http://sarahscakes.de/schnelles-bananenbrot/
Ohh das freut mich riesig 🙂 <3
Muss ich mir gleich ansehen 🙂
Danke
Liebe Grüße Nina
Ganz lieben Dank für das tolle Rezept 🙂
Habe es gleich ausprobiert!
Schmeckt sooo lecker 🙂 habe noch Blaubeeren mit in den Teig gerührt <3 köstlich:-)
Werde das Brot bestimmt nochmal backen <3
Herzliche Grüße Dilan
Hallo Dilan!
Wow super, freut mich riesig 🙂
Danke für dein nettes Feedback <3
Liebe Grüße Nina
Das Brot ist richtig lecker;-)
Wir backen es ein bis zwei mal im Monat . Meine kinder mögen es auch total gerne und deswegen wird auch direkt die doppelte Portion gemacht.
Habe es auch schon weiter empfohlen!
Ohh danke :))
Über so nette Worte freue ich mich riesig.
Habe am Sonntag ebenfalls wieder ein Bananenbrot gebacken und diesmal das Rezept ein bisschen abgeändert – kommt höchstwahrscheinlich in den nächsten Woche online. 🙂
Lasst es euch schmecken! 🙂
Liebe Grüße Nina
Ich würde das Brot sehr gerne nachbacken. Bin mir aber mit der Tassenangabe unsicher. Ist das mit der Tassen (Cup) Größe aus den USA zu vergleichen? Danke im Voraus 🙂
Hallo Aylin!
Habe es jetzt abgewogen – bei meiner Tasse sind es knapp 60-70g.
Bitte gerne und viel Spaß beim Backen 🙂
Liebe Grüße Nina
Aller aller besten Dank ?
Bitte gerne 🙂
Einfach ein sehr leckeres Rezept. Ich achte bei meinen Kindern auf eine gesunde Ernährung und den Mädels schmeckt es mega gut. Danke :0)
Das freut mich sehr zu hören 🙂 danke <3
Liebe Grüße Nina
Hallo ? ich hab’s heute gebacken. Endlich mal ein leckeres Bananenbrot. Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide
Hallo Tina! 🙂
Ohhhh das finde ich ganz toll, danke für dein nettes Feedback <3
Lass es dir schmecken – liebe Grüße Nina
Ich hab den Teig als Frühstücksmuffins gebacken – sooo ein feiner Start in den Tag!
Da ich keine Eier mehr im Haus hatte und Sonntag war, hab ich sie durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL kaltem Wasser, 1 EL Himbeeressig mit 2 TL Natron und einem kleinen pürierten Apfel (alternativ 80g Apfelmark) ersetzt und noch ein paar Rosinen dazu. Auch interessiant für alle Veganer. 😉 Ca. 30 Minuten backen. Das Ergebnis ist super! Danke für das tolle Rezept!
Hallo! Ohh das freut mich sehr und das klingt sehr spannend mit der Ei-Alternative.
Wird auf jeden Fall ausprobiert – danke, danke 🙂
Liebe Grüße Nina
Hallo, danke für das tolle Rezept. So kann ich endlich super lecker meine unansehnlich Bananen in was appetitliches verwandeln. Habs nun mal mit Cranberries versucht, ich freue mich schon. Lieben Gruß aussem Pott sendet Claudia
Hallo Claudia!
Mmmmm mit Cranberries hab ich’s auch schon mal probiert, sehr..sehr gut 🙂
Freu mich sehr, dass dir mein Rezept gefällt <3. Wünsch dir einen guten Appetit und liebe Grüße aus der Südsteiermark.
Nina
Habe das Rezept heute ausprobiert. Brot steht im Ofen und der Duft füllt bereits die ganze Wohnung aus. Herrlich! Habe die vegane Alternative ausprobiert, jedoch mit Apfelmus statt den Leinsamen. ?
Geschmack wird auf einem Geburtstag geprüft. Ergebnis folgt… ?
Hallo Vivi!
Das freut mich riesig 🙂 und ich glaube ich werde morgen auch ein Bananenbrot mal wieder backen.
Hoffe es hat geschmeckt und eine schöne Geburtstagsfeier wünsch ich dir 🙂 <3
Liebe Grüße Nina
Hallo Nina, habe dein Bananenbrot schon öfter gebacken. Es schmeckt uns sehr gut. Nur leider geht mein Brot beim Backen kaum auf und kommt flach aus dem Ofen. Wie schaff ich es, dass es so wie bei dir aussieht?
LG Elli
Hallo! Da kein Mehl im Teig enthalten ist, wird es schwierig einen hohen Kuchen/Brot damit zu backen. Ich habe hier eine sehr kleine Form verwendet und die ziemlich voll gemacht. Habe es auch schon in Muffin-Formen gebacken – so hat man kleine handliche Stücke 🙂
Hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.
Liebe Grüßen Nina
habe das Brot heute ungefähr zum 20. Mal gebacken ☺️früher mit Eier, seit ca. 3 Monaten die vegane Variante. Gestern wieder mit Eier, jedoch schmeckt mir nun die vegane Option viel besser! An der Stelle der gemahlenen Mandeln verwende ich aktuell Hanfsamen (mehr Eiweiss). Klappt auch super ?
Hallo 🙂 ich würde das total gerne backen. Ist die Temperaturangabe für Ober- Unterhitze gedacht? 🙂 Danke <3
Hallo Sarah!
Ich hab das Brot mit Ober-und Unterhitze gebacken und meist in eine unter Etage vom Backofen gestellt.
Viel Freude mit dem Rezept 🙂
Alles Liebe Nina