Als bekennende Sushi-Liebhaberin bin ich jedes Mal ein kleines bisschen erleichtert darüber, wie vielfältig diese handlichen, asiatischen Köstlichkeiten sein können. Heute dreht sich alles um eine pflanzliche Variante, die mindestens genauso viel Genuss macht – vielleicht sogar ein kleines bisschen mehr. Ich zeige, wie vegane Makis zubereitet werden und welche Zutaten es braucht, um sie ganz easy zu Hause auf den Tisch zu bringen. Genussvoll, unkompliziert und absolut wiederholungswürdig.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Sushi und Makis? Klingt simpel – ist es aber nur auf den ersten Blick.
Sushi
Sushi ist nämlich kein einzelnes Gericht, sondern eher ein Überbergriff. Ein Sammelbegriff für all jene Speisen, bei denen Reis mit Essig und Salz die Hauptrolle spielt. Dazu gesellen sich je nach Laune oder Kühlschrankinhalt roher Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse oder sogar Obst. Sushi kann viele Formen annehmen: Nigiri, Sashimi oder eben Makis.
Makis
Makis hingegen sind die gerollten Köstlichkeiten unter den Sushi-Varianten. Reis und Füllung werden liebevoll in Nori-Blätter gehüllt, fest zusammengerollt und anschließend in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten.
Die Füllung zeigt sich dabei so vielseitig wie das Leben selbst. Von klassischem rohem Fisch über knackiges Gemüse und cremige Avocado bis hin zu gekochten Zutaten ist nahezu alles möglich. Genau darin liegt der besondere Charme von Makis: Sie laden zu kreativen Genussmomenten ein und passen wunderbar auf einen Tisch, an dem unterschiedliche Geschmäcker und Ernährungsweisen zusammenkommen. Perfekt für ein Dinner, bei dem Vielfalt ausdrücklich willkommen ist.
Maki 1x1
Ich genieße meine Makis immer ohne Fisch oder Meeresfrüchte und setze stattdessen auf eine reichhaltige Kombination aus rohem und gekochtem Gemüse, Sprossen oder auch Obst. Letztes Jahr habe ich erstmals gekochte Karotte und Süßkartoffel verwendet, deren Geschmack sich wunderbar mit dem Reis, den Algenblättern sowie der Sojasauce kombinieren lässt – große Empfehlung!
Küchenzubehör
- Kochtopf für den Reis oder einen Reiskocher
- Weitere Töfpe, Woks oder Pfannen für das gebratene, gedünstete oder gekochte Gemüse
- Sushi-Matte aus Bambus oder eine Klarsichthülle (ich hatte keine Bambusmatte mehr und damit hat es wunderbar funktioniert!)
- Scharfes Messer
Grundzutaten für Makis
- Sushi-Reis
- Algenblätter
- Etwas Salz
- Etwas Reisessig
- Optional: Sesamöl
- Soja-Sauce
Zutaten zum Füllen der Makis
- Salatgurke
- Avocado (in Scheiben oder püriert)
- Rotkraut
- Rohe oder Gekochte Karotte oder Süßkartoffel
- Mango in Scheiben oder püriert
- Ananas in Scheiben oder püriert
- Paprika roh oder gekocht bzw. gegrillt
- Gebratener Tofu oder Tempeh in dünnen Scheiben oder Streifen
- Gebratene Bambus-Sprossen in Scheiben
- Sprossen
- Baby-Spinat
- Veganer Räucherlaxxs von Vegavita
Optionale Zutaten
- Sesam on Top
- Hanfsamen on Top
- Sprossen Inside oder on Top
- Fein-Gehackte Erdnüsse oder Cashew-Kerne on Top
- Wasabi-Paste on Top
- Eingelegter Ingwer
- Jungzwiebel on Top
Schritt für Schritt Richtung Maki-Genuss
Den Sushi-Reis nach Packungsanweisung kochen, anschließend noch heiß mit Reisessig, einer Prise Salz und – wenn gewünscht – einem Hauch Sesamöl verfeinern. Alles vorsichtig vermengen und den Reis in Ruhe abkühlen lassen.
Karotten und Süßkartoffeln je nach Geschmack roh belassen oder kurz weich kochen, danach in feine Streifen schneiden. Das übrige Gemüse und Obst ebenfalls in schmale Streifen schneiden oder – für eine besonders cremige Textur – pürieren. Mango und Avocado landen hier besonders gerne im Mixer.
Für das Rollen ein Nori-Blatt auf die Sushimatte oder Klarsichthülle legen. Mit leicht angefeuchteten Händen eine dünne, gleichmäßige Schicht Reis darauf verteilen. Die gewünschten Füllungen mittig platzieren – weniger ist dabei oft mehr.
Nun wird gerollt: Mithilfe der Sushimatte die Rolle gleichmäßig und fest formen. Stück für Stück vorarbeiten, zwischendurch sanft andrücken und die Rolle leicht zum Körper ziehen. Wer mag, wälzt die fertige Rolle anschließend in Sesam, Hanfsamen oder fein gehackten Nüssen.
Zum Schluss das Messer leicht anfeuchten und die Rolle in etwa sechs bis acht Stücke schneiden. Auf einem Teller anrichten und mit Sojasauce, Wasabi…servieren. Fertig ist ein Maki-Moment, der sich sehen – und schmecken – lassen kann.
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