Warum erfüllte Momente wichtiger sind als mehr Zeit

Ich glaube, wir kennen es alle: Dieses leise Gefühl, dass uns die Zeit davonläuft. Dinge, die wir gern tun würden, bleiben liegen. Momente, die uns wichtig wären, scheinen im Trubel des Alltags keinen Platz zu finden. Schnell taucht der Gedanke auf: „Ich brauche mehr Zeit. Das Leben ist einfach zu kurz für all die schönen Dinge, die noch warten.“

Genau darüber habe ich mich vor wenigen Tagen unterhalten. Ist es wirklich die fehlende Zeit, die uns bedrückt? Oder liegt der Schlüssel vielleicht woanders? Brauchen wir tatsächlich mehr Stunden, Tage oder Jahre – oder reicht es, die vorhandenen bewusster zu füllen?

Wie schon der Titel “Warum erfüllte Momente wichtiger sind als mehr Zeit” verrät, hat sich für mich schon vor Jahren eine Art Lebensplan herauskristallisiert, den ich versuche stets beizubehalten. 

24 Stunden für alle:

Wir alle haben die gleichen 24 Stunden am Tag. Klingt fair, oder? Doch während die eine Person zwischen Meetings, und Kinderbetreuung jongliert, sitzt die andere vielleicht in einem Café, schreibt an einem Roman oder scrollt sich durch Instagram. Und plötzlich stellt sich die Frage: Wer hat es leichter, besser, erfüllter?

Doch mal ehrlich – Vergleiche sind hier fehl am Platz. Denn egal, wie unser Alltag aussieht: Wir haben uns irgendwann für diesen Weg entschieden. Mit Kindern oder ohne. Mit einer 30-Stunden-Woche oder einer 60-Stunden-Woche. Mit großem Haus oder kleiner Wohnung. Wir alle finden in unterschiedlichen Dingen Freude und Erfüllung. Und ja, manches davon fühlt sich irgendwann nicht mehr so richtig passend an. Dann heißt es: mutig sein, ändern, neu ausrichten. Auch wenn’s weh tut. Auch wenn’s unbequem ist.

Denn im Kern geht es nicht darum, mehr Zeit zu haben. Sondern zu wissen, was unser Herz wirklich springen lässt. Was uns Sinn gibt. Freude. Dankbarkeit. Diese Momente, in denen man alles um sich herum vergisst und einfach nur da ist. Und doch verschwenden wir so viel Energie mit Dingen, die uns nicht (mehr) erfüllen – und klagen dann über zu wenig Zeit. Dabei liegt der Schlüssel im Wollen. Wer wirklich will, findet Wege. Und vielleicht sollten wir uns öfter fragen: Was will ich eigentlich (noch)? Will ich Freude, Leichtigkeit, Fülle? Dann sollte genau das im Fokus stehen. Und der Plan umgeworfen werden – neu ausgerichtet werden. Die oft ungenutzte oder nicht sinnvoll genutzte Zeit (z.b. beim Dauerscrollen auf Instagram..) besser eingesetzt werden. 

Vielleicht ist die Wahrheit am Ende gar nicht, dass uns Zeit fehlt. Sondern dass wir manchmal vergessen, sie für die richtigen Dinge zu nutzen.

Prioritäten, Gewohnheiten und Entscheidungen

Was ich für mich über die Jahre gelernt habe: Es bringt wenig, einfach nur abzuwarten und Tee zu trinken. Vielmehr geht es darum, den Alltag bewusst zu gestalten und die freie Zeit so zu nutzen, dass sie sich auch wirklich nährend anfühlt. Natürlich darf es Momente geben, in denen das Sofa ruft und ein Film die beste Gesellschaft ist – manchmal ist genau das das Richtige. Doch genauso kann ein Abendspaziergang, ein Besuch im Museum oder ein Treffen mit einer Freundin neue Energie schenken.

Das Gleiche gilt für den Morgen: Um sechs Uhr ein Workout starten? Wunderbar. Oder eben eine Stunde durch Social Media scrollen – auch das ist eine Entscheidung. Selbst die Mittagspause hält unzählige Möglichkeiten bereit: ein kurzer Spaziergang im Park, ein Abstecher in die Bibliothek oder einfach vor dem Computer sitzen bleiben.

Im Grunde geht es immer wieder um Prioritäten, um Gewohnheiten und darum, welche Entscheidungen wir im Kleinen treffen.

Eine gute Buchempfehlung dazu: John Strelecky – Big 5 For Life

Und genau da liegt die Erkenntnis: Zeit ist nicht das, was fehlt. Zeit ist das, was wir füllen. Und je mehr wir sie mit dem füllen, was uns wirklich erfüllt, desto reicher fühlt sich das Leben an.

Alles Liebe Nina 

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