7 Tage durch Montenegro

Mitte des Jahres ging es für uns in den Balkan – 7 Tage durch Montenegro

Montenegro

Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste. Das mittelgroße Balkanland grenzt im äußersten Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien, im Nordosten an Serbien, im Osten an den Kosovo und im Südosten an Albanien. Seit 2006 ist Montenegro erneut unabhängig – davor zählte es lange Zeit zu Jugoslawien. 

Die Hauptstadt Podgorica war unser erster Punkt auf unserer Reise durch Montenegro. 

Von der Küste ins Landesinnere und zurück.

Unser Trip führte uns von Podgorica nach Kotor und die umliegenden Gebiete, an die Küste bis kurz vor Albanien, ins Landesinnere zum Tara River und wieder zurück zur Küste und nach Podgorica. 

Südlichster Fjord Europas: Kotor.

Kotor zählt wohl zu den bekanntesten Regionen in Montenegro. Ein Touristenort – eine alte mediterrane Handels- und Hafenstadt am südöstlichen Ende der Bucht. Kotor wird täglich von mehreren Kreuzfahrtschiffen besucht und bietet so der kleinen Stadt reichlich Einnahmen durch den Tourismus. 

Die kleine Stadt, umgeben von uralten Mauern, mit zahlreichen Lokalen und kleinen Shops, lädt zum Verweilen ein. In der Mitte der Bucht (einige Kilometer von Kotor Stadt entfernt) wartet ein wunderschönes Panorama. Die „Meerenge“ mit den kleinen Bergen erinnert an einen skandinavischen Fjord – dieser Teil wird auch als als der südlichste Fjord von Europa bezeichnet. Der gesamte Teil lässt sich auch toll mit dem Auto umfahren und bietet einen beeindruckenden Blick auf die schroffen Steilhänge und die smaragdgrüne Adria. Dort befinden sich auch einige Sonnen- und Badeplätze. 

Küstenorte: Budva, Stari Grad, Sveti Stefan, Petrovacna Moru, Jaz und Ulcinj.

Die montenegrinische Küste hat eine Länge von 294km und bietet sehr unterschiedliche Strände. Teilweise Kies, Stein oder Sandstrände mit mehr oder weniger Besucher*innen. Im Grunde sind alle Teile recht ähnlich und werden stark vom Tourismus dominiert. Einsame Strände findet man (leider) kaum – wir zumindest nicht. 

Von der Küste zum Durmitor Park und Tara River.

7 Tage durch Montenegro: von der Küste ins Landesinnere. Nach einigen schönen Strandtagen fuhren wir in den Norden und besichtigten den Durmitor Nationalpark und den wunderschönen Tara-Fluss. Der Fluss und das Tal erinnern sehr an das Soca Valley und die atemberaubende Soca

Türkis-blaues Wasser, wunderschöne Natur und ein beeindruckender Weitblick. 

Das Landesinnere hatte für mich speziell deutlich mehr zu bieten. Berge, Wälder, Flüsse, Seen und teilweise unberührte Natur. 

Naturliebhaber*innen und Wanderbegeisterte werden diesen Teil von Montenegro sofort ins Herz schließen.  

Good to know:

Es gibt ein paar Dinge, die man in Montenegro beachten oder wissen sollte, um die Reise angenehmer zu gestalten.

Tanken

In Montenegro gibt es sehr wenige Tankstellen – besonders im Landesinneren. Wer sich von der Küste aus in Richtung Norden begibt, der sollte das Auto zuvor betanken, um nicht abgeschleppt werden zu müssen. 

Hungrige Veggies

Das klingt vielleicht wie Jammern auf hohem Niveau, doch kulinarisch hat Montenegro nicht wirklich viel zu bieten. Leider. 

Als Vegetarier*in oder Veganer*in hat man recht wenig Optionen. Pommes, Pizza, Brot, gegrilltes Gemüse ohne jegliche Würze und Tomatensalat (mit Feta). That’s it. 

PS: Und zu nicht gerade günstigen Preisen.

Auch in den gehobenen Lokalitäten gab es kaum Speisen für Veggies. Bei der Frage nach vegetarischer/veganer Kost wurde ich meist mit fassungslosen Blicken bestraft.  

Trip ins Landesinnere

Für Trips ins Landesinnere sollte man sich mit genügend Proviant, Tank und diversen Dingen ausstatten. Besonders im Norden um den Durmitor Park und Tara River gibt es lediglich ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Besonders für Reisende, die in Airbnb’s unterkommen: kauft in den noch größeren Städten ein, um nicht hungrig ins Bett gehen zu müssen. 

Land und Leute

Ich habe Montenegro als ein sehr freundliches, hilfsbereites und abwechslungsreiches Land wahrgenommen. Von Sonne, Strand und Meer, zu Regen, Bergseen und Natur-pur. Die Menschen sind außerordentlich nett und hilfsbereit, können jedoch mit einer fleischlosen Kost wenig anfangen. 

Tierliebe

In den Straßen Montenegros findet man kaum bis keine Straßenhunde, jedoch sehr viele Katzen. Unfassbar viele Katzen. 

Die Hauptstadt

Ich würde behaupten: Ein halber Tag bis Tag reicht aus, um Podgorica zu besichtigen. Die Stadt ist nett, aber hat uns jetzt nicht unbedingt in ihren Bann gezogen. Möglicherweise gibt es auch dort coole Plätze zu erkunden..

Trotz Euro nicht bei der EU

Montenegro besitzt zwar den Euro, zählt jedoch nicht zur EU, was sich bei den Telefonkosten schnell bemerkbar machen kann. Glücklicherweise gibt es fast bei jedem Restaurant, Bistro oder auch Unterkünften, die Möglichkeit sich ins WLAN einzuchecken. 

Uns haben die 7 Tage durch Montenegro sehr gut gefallen – leider viel zu wenig Zeit, um das gesamte Land noch besser kennenzulernen. Um ehrlich zu sein: ich würde mehr Zeit im Landesinneren einplanen und weniger am Strand. Die Strände sind zwar nett, aber schon recht überlaufen.

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