Schon bevor ich meinen Permakulturgarten hatte, beschäftigte ich mich intensiv mit dem Konservieren von Lebensmitteln. Mein Hauptziel war es, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und das ganze Jahr über regionale Produkte vorrätig zu haben. Mit meinem Garten möchte ich nun das geerntete Gemüse und Obst haltbar machen, um auch in den kälteren Monaten Tomaten, Paprika und Co. genießen zu können.
Welche Konservierungsmethoden gibt es?
Wer Gemüse und Obst haltbar machen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Es stehen zahlreiche Konservierungsmethoden zur Verfügung, um Lebensmittel länger frisch zu halten. Dazu zählen:
- Lagern
- Fermentieren/Milchsäuregärung
- Trocknen
- Entsaften
- Einmachen, Einkochen und Pasteurisieren
- Einlegen
- Tiefkühlen
Lagern
Beim Lagern versucht man die Frische nach der Ernte so lange, wie nur möglich erhalten zu können. Hierfür kann man trockene Lagerräume, Kellerräume, Erdgruben, Frühbeete und Vorratsräume in Betracht ziehen.
Fermentieren
Die Milchsäuregärung (Fermentieren) wird als die gesündeste Art der Konservierungsmethoden angesehen, da reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Co. dabei erhalten bzw. sogar vermehrt werden. Fermentieren wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus und hat vor allem großen Einfluss auf eine gesunde Verdauung.

Fermentieren kann man in Gärtöpfen oder Schraub- und Weckgläsern, die das Gemüse für mehrere Monate haltbar machen.
So funktioniert’s:
- Frisches Gemüse waschen und in kleine Stücke, Scheiben oder Streifen schneiden.
- Nun in das gut gesäuberte Glas/Gärtopf füllen und je nach Gemüsesorte noch zusätzlich Gewürze beigeben. Der Behälter sollte bis 4cm unter den Rand gefüllt werden.
- Anschließend einen Topf mit Wasser und Salz (Menge vom Salz abhängig von der Art des Gemüses und der Menge) aufkochen, abkühlen lassen und über das Gemüse gießen.
- Das Gemüse muss unbedingt mit Flüssigkeit bedeckt sein. In vielen Fällen wird ein Beschwerungsstein in das Glas und auf das Gemüse gelegt, damit es sich immer unter der Flüssigkeit befindet.
- Nun das Fermentierglas gut verschließen, mit einem Tuch bedecken und bei Zimmertemperatur für eine Woche gären lassen. Bei manchen Sorten muss das Glas auch täglich geöffnet werden.
- Je nach Gemüsesorte kann der Fermentationsprozess einige Wochen andauern.
- Im Anschluss an einem kühlen und lichtgeschützten Ort für mehrere Monate lagern.
Zum Thema Fermentieren werde ich noch einen gesonderten Artikel verfassen, bei dem ich genauer auf den Herstellungsprozess und die Fermentationsdauer eingehen werde.
Trocknen
Trocknen ist neben Einfrieren wohl die bekannteste Konservierungsart, die sich für unterschiedliche Obst, Gemüse sowie auch Kräuter eignet.

Für das Trocknen von Lebensmittel eignen sich Trockenräume, Kellerräume, Backofen, Heizungen, geschützte Plätze In-und Outdoor, Trocken- und Dörrautomaten.
In den meisten Fällen ist das Trocknen auch sehr schonend für den Erhalt von Makro- und Mikronährstoffen, da die Temperaturen meist unter 40 Grad bleiben.
Entsaften
Für das Entsaften eignen sich besonders heimische Obst- und Beerensorten, die von Mai bis September regional erhältlich sind bzw. in Gärten und Wäldern gedeihen.
Auch beim Entsaften gibt es unterschiedliche Methoden, um Früchte und Beeren in köstliche Säfte zu verwandeln. Kalt entsaften, Saftpressen, elektrische Entsafter oder auch Dampfentsafter.
Einmachen, Einkochen und Pasteurisieren
Unter Einmachen, Einkochen und Pasteurisieren versteht man Gemüse und Obst haltbar machen durch Hitze. Dabei werden oft Salz, Zucker und Öle beigemengt, um die Lebensmittel noch länger haltbar zu machen.

Wie man Gemüse beispielsweise einkochen kann, könnt ihr hier nachlesen.
Einlegen
Auch das Einlegen ist eine beliebte Form, um Gemüse und Obst länger frisch zu halten. Hierfür kann man Essig, Öl, Salz, Zucker oder auch Alkohol verwenden.
Bei dieser Art lassen sich aus einfachen Zutaten auch köstliche Speisen herstellen, wie beispielsweise: Kräuter- und Gewürzessig, Kräutersalze, Gewürzsalze oder Gewürzöle.
Tiefkühlen
Einfrieren ist eine recht moderne Konservierungsart und lässt sich kinderleicht in jeder Küche umsetzen. Ein besonderer Vorteil dabei ist der Erhalt von Aroma, Farbe, Geschmack und Form.
In der kommenden Tabelle kannst du die einzelnen Konservierungsmethoden und die passenden Gemüse- und Obstsorten dazu nachlesen.
Welche Konservierungsmethode für welches Lebensmittel wählen?
- Apfel
- Birnenobst
- Quitten
- Chicorée
- Kartoffeln
- Karotten
- Pastinaken
- Peterwurzel
- Radieschen
- Rettich
- Rote Beete
- Sellerie
- Schwarzwurzeln
- Topinambur
- Weisskohl
- Zwiebelgewächse
- Brokkoli
- Fenchel
- Fisolen
- Gurken
- Karotten
- Kohlrabi
- Kürbis
- Paprika
- Pilze
- Rote Beete
- Rotkohl
- Sellerie
- Stangenbohnen
- Tomaten
- Weisskohl
- Zucchini
- Zwiebel
- Apfel
- Birnen
- Brombeeren
- Erdbeeren
- Himbeeren
- Pfirsich
- Marillen
- Pflaumen
- Zwetschgen
- Hagebutten
- Heidelbeeren
- Preiselbeeren
- Karfiol
- Fisolen
- Erbsen
- Paprika
- Pilze
- Rosenkohl
- Stangenbohnen
- Tomaten
- Käferbohnen
- Zucchini
- Apfel
- Birnen
- Erdbeeren
- Himbeeren
- Johannisbeeren
- Pflaumen
- Quitten
- Zwetschgen
- Holunder
- Sanddorn
- Apfel
- Birnen
- Erdbeeren
- Himbeeren
- Brombeeren
- Johannisbeeren
- Marillen
- Pfirsich
- Stachelbeeren
- Pflaumen
- Quitten
- Zwetschgen
- Hagebutten
- Heidelbeeren
- Preiselbeeren
- Sanddorn
- Karfiol
- Brokkoli
- Fisolen
- Erbsen
- Pilze
- Rhabarber
- Stangenbohnen
- Tomaten
- Paprika
- Birnen
- Erdbeeren
- Himbeeren
- Zwetschgen
- Holunder
- Karfiol
- Brokkoli
- Fisolen
- Paprika
- Gurken
- Kürbis
- Karotten
- Pilze
- Rote Beete
- Rotkohl
- Stangenbohnen
- Tomaten
- Zuckerhut
- Zwiebel
- Marillen
- Johannisbeeren
- Himbeeren
- Erdbeeren
- Heidelbeeren
- Pfirsich
- Pflaumen
- Stachelbeeren
- Brombeeren
- Zwetschgen
- Karfiol
- Brokkoli
- Fisolen
- Erbsen
- Fenchel
- Paprika
- Grünkohl
- Kohlrabi
- Lauch
- Mangold
- Spinat
- Pastinaken
- Pflücksalate
- Kürbis
- Rhabarber
- Rosenkohl
- Stangenbohnen
- Tomaten
- Zucchini
Für welche Form der Konservierung du dich auch entscheidet – wichtig dabei ist:
- Frische Lebensmittel
- Keine verdorbenen Produkte
- Gemüse und Obst ohne Schimmel verwenden
- Werkzeuge und Gläser sollten steril sein
- Trockene und lichtgeschützte Orte für die Lagerung wählen..
.. und vor allem Spaß bei der Herstellung zu haben. Wünsche dir viel Freude mit diesem kleinen Guide und gutes Gelingen beim Konservieren deiner Lebensmittel – alles Liebe Nina.
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27 Antworten
Sehr leckeres Brot 🙂 vielen Dank für das Rezept! Hatte leider keine Kokosflocken zuhause und habe stattdessen gemahlene Haselnüsse genommen.
Ohh super 🙂 – hat bestimmt mit Haselnüssen auch ganz toll geschmeckt :).
Werd ich beim nächsten Brot ausprobieren <3
Liebe Grüße Nina
Vielen Dank für das tolle Rezept. Habe es gleich nachgebacken und verbloggt! 😉 http://sarahscakes.de/schnelles-bananenbrot/
Ohh das freut mich riesig 🙂 <3
Muss ich mir gleich ansehen 🙂
Danke
Liebe Grüße Nina
Ganz lieben Dank für das tolle Rezept 🙂
Habe es gleich ausprobiert!
Schmeckt sooo lecker 🙂 habe noch Blaubeeren mit in den Teig gerührt <3 köstlich:-)
Werde das Brot bestimmt nochmal backen <3
Herzliche Grüße Dilan
Hallo Dilan!
Wow super, freut mich riesig 🙂
Danke für dein nettes Feedback <3
Liebe Grüße Nina
Das Brot ist richtig lecker;-)
Wir backen es ein bis zwei mal im Monat . Meine kinder mögen es auch total gerne und deswegen wird auch direkt die doppelte Portion gemacht.
Habe es auch schon weiter empfohlen!
Ohh danke :))
Über so nette Worte freue ich mich riesig.
Habe am Sonntag ebenfalls wieder ein Bananenbrot gebacken und diesmal das Rezept ein bisschen abgeändert – kommt höchstwahrscheinlich in den nächsten Woche online. 🙂
Lasst es euch schmecken! 🙂
Liebe Grüße Nina
Ich würde das Brot sehr gerne nachbacken. Bin mir aber mit der Tassenangabe unsicher. Ist das mit der Tassen (Cup) Größe aus den USA zu vergleichen? Danke im Voraus 🙂
Hallo Aylin!
Habe es jetzt abgewogen – bei meiner Tasse sind es knapp 60-70g.
Bitte gerne und viel Spaß beim Backen 🙂
Liebe Grüße Nina
Aller aller besten Dank ?
Bitte gerne 🙂
Einfach ein sehr leckeres Rezept. Ich achte bei meinen Kindern auf eine gesunde Ernährung und den Mädels schmeckt es mega gut. Danke :0)
Das freut mich sehr zu hören 🙂 danke <3
Liebe Grüße Nina
Hallo ? ich hab’s heute gebacken. Endlich mal ein leckeres Bananenbrot. Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide
Hallo Tina! 🙂
Ohhhh das finde ich ganz toll, danke für dein nettes Feedback <3
Lass es dir schmecken – liebe Grüße Nina
Ich hab den Teig als Frühstücksmuffins gebacken – sooo ein feiner Start in den Tag!
Da ich keine Eier mehr im Haus hatte und Sonntag war, hab ich sie durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL kaltem Wasser, 1 EL Himbeeressig mit 2 TL Natron und einem kleinen pürierten Apfel (alternativ 80g Apfelmark) ersetzt und noch ein paar Rosinen dazu. Auch interessiant für alle Veganer. 😉 Ca. 30 Minuten backen. Das Ergebnis ist super! Danke für das tolle Rezept!
Hallo! Ohh das freut mich sehr und das klingt sehr spannend mit der Ei-Alternative.
Wird auf jeden Fall ausprobiert – danke, danke 🙂
Liebe Grüße Nina
Hallo, danke für das tolle Rezept. So kann ich endlich super lecker meine unansehnlich Bananen in was appetitliches verwandeln. Habs nun mal mit Cranberries versucht, ich freue mich schon. Lieben Gruß aussem Pott sendet Claudia
Hallo Claudia!
Mmmmm mit Cranberries hab ich’s auch schon mal probiert, sehr..sehr gut 🙂
Freu mich sehr, dass dir mein Rezept gefällt <3. Wünsch dir einen guten Appetit und liebe Grüße aus der Südsteiermark.
Nina
Habe das Rezept heute ausprobiert. Brot steht im Ofen und der Duft füllt bereits die ganze Wohnung aus. Herrlich! Habe die vegane Alternative ausprobiert, jedoch mit Apfelmus statt den Leinsamen. ?
Geschmack wird auf einem Geburtstag geprüft. Ergebnis folgt… ?
Hallo Vivi!
Das freut mich riesig 🙂 und ich glaube ich werde morgen auch ein Bananenbrot mal wieder backen.
Hoffe es hat geschmeckt und eine schöne Geburtstagsfeier wünsch ich dir 🙂 <3
Liebe Grüße Nina
Hallo Nina, habe dein Bananenbrot schon öfter gebacken. Es schmeckt uns sehr gut. Nur leider geht mein Brot beim Backen kaum auf und kommt flach aus dem Ofen. Wie schaff ich es, dass es so wie bei dir aussieht?
LG Elli
Hallo! Da kein Mehl im Teig enthalten ist, wird es schwierig einen hohen Kuchen/Brot damit zu backen. Ich habe hier eine sehr kleine Form verwendet und die ziemlich voll gemacht. Habe es auch schon in Muffin-Formen gebacken – so hat man kleine handliche Stücke 🙂
Hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.
Liebe Grüßen Nina
habe das Brot heute ungefähr zum 20. Mal gebacken ☺️früher mit Eier, seit ca. 3 Monaten die vegane Variante. Gestern wieder mit Eier, jedoch schmeckt mir nun die vegane Option viel besser! An der Stelle der gemahlenen Mandeln verwende ich aktuell Hanfsamen (mehr Eiweiss). Klappt auch super ?
Hallo 🙂 ich würde das total gerne backen. Ist die Temperaturangabe für Ober- Unterhitze gedacht? 🙂 Danke <3
Hallo Sarah!
Ich hab das Brot mit Ober-und Unterhitze gebacken und meist in eine unter Etage vom Backofen gestellt.
Viel Freude mit dem Rezept 🙂
Alles Liebe Nina