9 Sanskrit Wörter Teil 2, die man als Yogi kennen sollte

9 Sanskrit Wörter Teil 2, die man als Yogi kennen sollte

In diesem Teil von „9 Sanskrit Wörter Teil 2, die man als Yogi kennen sollte“ stelle ich euch weitere 9 Wörter vor, die ihr für eure Yoga-Praxis nutzen könnt.

Was ist Sanskrit?

Sanskrit ist eine altindische Sprache – die älteste Form ist die Sprache der Veden und eine Sammlung religiöser mündlicher Überlieferung aus dem Hinduismus. 

Jetzt starten wir mit – 9 Sanskrit Wörter Teil 2, die man als Yogi kennen sollte, um bestimmte Yoga-Basics besser verstehen zu können. Hier findet ihr den ersten Teil mit 9 Sanskrit Wörtern, die man als Yoga vielleicht wissen sollte.


Yamas

Unter Yamas versteht man den Umgang mit anderen Mensch und der Umwelt. Yamas ist der erste Pfad des achtgliedrigen Pfads. In der ersten Disziplin, geht es um Verhaltensregeln, die wir unseren Mitmenschen und der Umwelt gegenüber an den Tag legen.

Niyamas

Niyamas ist die persönliche Lebensführung, der Umgang mit sich selbst. Niyamas zählt ebenfalls zum achtgliedrigen Pfad und ist das zweite Prinzip. Diese Aufgaben sind da, um daran wachsen zu können – Selbstreflexion.

Mantra

Eine energetische Klangschwingung wird als Mantra bezeichnet. Ein Mantra oder klanghafter Spruch wäre beispielsweise „Om Shanti, Shanti, Shanti = Absolut innerer Frieden“.

Samadhi

Unter Samadhi (8. Teil des achtgliedrigen Pfads) versteht man Überbewusstsein und die innere Freiheit.
Samãdhi bringt vollkommene Glückseligkeit. Samadhi bedeutet reines Bewusstsein und die Erkenntnis des Allwissens. Hier wird unser Geist vollständig mit dem Gegenstand der Meditation verbunden – Gegenstand und Geist verschmelzen. Wir werden eins mit dem Universum und legen alle persönlichen Eigenheiten und Eigenschaften ab, was zu innerem Frieden führt.

Pratyahara

Pratyahara ist die Entspannung und der Umgang mit den Sinnen und zählt auch zum achtgliedrigen Pfad und steht an 5. Stelle. Pratayahara bedeutet übersetzt „mich von dem zurückziehen, was mich nährt“ – die Verbindung des Geistes und der Sinne wird bei dieser Disziplin durchtrennt. Unsere Sinne reagieren nicht mehr auf äußere Umstände sowie Reize – dadurch wird unser Geist auch nicht mehr von der Außenwelt genährt. Wir beschränken uns auf das Innere und schenken uns selbst Aufmerksamkeit.

Santosha

Santosha übersetzt Bescheidenheit und Zufriedenheit mit dem was wir haben, ist das 2 Niyama Prinzip und soll uns zeigen, die „kleinen Dinge“ zu schätzen. Unsere Existenz, die Welt in ihrer Einmaligkeit lernen zu erkennen – das wir unsere Ansichtsweisen auf das was ist legen und nicht auf die Dinge, die nicht vorhanden sind.

Ojas

Ojas ist die spirituelle Kraft, Lebensenergie und Stärke. Ojas findet in vielen Bereichen statt – bei einer gesunden Verdauung entsteht Ojas und wird im Ayurveda als das feinste Produkt der Verdauungsprozesse betrachtet bzw. die feinste Essenz unserer Nahrung. Ojas wird außerdem als die spirituelle Sexualenergie bezeichnet und entsteht, wenn der Körper vergeistigt wird.

Ananta

Ananta ist die Unendlichkeit – das Unendliche. Ein spirituell-suchender Mensch sollte das Universum oder auch Gott als unendlich und frei von Zwängen und Begrenzungen betrachten.

Atman

Unter Atman versteht man das wahre Selbst – die Seele oder Natur. Atman ist die unsichtbare Grundlage, das wirkliche Selbst – die Weltseele – und das Göttliche in jedem Menschen.

Gegen Ende des Monats werde ich einen weiteren Teil hochladen – viel Freude mit diesen 9 Sanskrit Wörter Teil 2, die man als Yogi kennen sollte.