Weihnachtsgedichte

Am 11. Blogmas-Tag habe ich mir überlegt, euch 3 meiner Weihnachtsgedichte vorzustellen.

Eines meiner Weihnachtsgedichte bzw. ein Weihnachtslied ist „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ – das mich sehr an meine Kindheit erinnert. Wir haben dieses Lied oder auch Gedicht in der Volksschule aufgeführt und in weißen Kleidern mit Watte am Kopf unseren Eltern vorgetanzt, gereimt und gesungen.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen Gedicht
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Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh‘.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

von Hedwig Haberkern 

Ein sehr lustiges Gedicht ist die Geschichte der Maus, die auf sonderbare Weise immer nur an Weihnachten erscheint.

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus Gedicht
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Die Weihnachtsmaus ist sonderbar –
sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.
Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

von James Krüss


Mein Weihnachtswunsch

Der Weihnachtswunsch
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Ich wünsch mir ein Pferd vom Weihnachtsmann
Auf dem ich dann richtig Reiten kann
So ein Ritt durch die Natur
Das ist gesund macht Freude pur
Vorbei an schneebedeckte Bäume
Das ist es wovon ich schon immer Träume
Vielleicht begegnet mir bei solchen Ritten
Mal der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten
Voll beladen mit Geschenken und Gaben
Die Rentiere mit ihm von dannen traben
Ich ruf hinterher so laut ich kann
Vielen Dank und frohe Weihnachten
lieber Weihnachtsmann

von Leo Houben Nohra


Weihnachtsgedichte gehören für mich an Weihnachten einfach dazu – ich hoffe euch gefällt meine Auswahl und vielleicht werdet auch ihr eines dieser Gedichte am Weihnachtstag vorlesen bzw. vortragen. Schönen Blogmas Tag Elf – eure Nina.

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