Ich bin dankbar für die Natur

Ich bin dankbar für die Natur

Bereits als Kind war ich gerne in der Natur unterwegs und habe es geliebt mit meinen Freunden im Garten zu spielen. Ich ging mit meinen Großeltern auf die Alm, sprang über Stock und Stein und habe unzählige Blumen vom Feld gepflückt. Ich war und ich bin dankbar für die Natur.

Ich hatte das große Glück bereits 1989 das Licht der Welt zu erblicken und in den 90ern aufzuwachsen. Ohne Online-Spiele, Smartphone, Tablets und Social Media. Meine Kindheit verbrachte ich großteils in der Natur – wir gingen Inline Skaten, durchstreiften die Wälder, spielten im Garten, kochten Suppe aus Gras, bastelten Geschenke aus Zapfen, Nüssen und Blättern und hatten Freude daran uns außerhalb der Wohnung mit unseren Freunden zu treffen.

In der heutigen Zeit ist es ein wenig anders. Onlinespiele, Spielkonsolen, Smartphones und Social Media dominieren das Leben der Kinder. Fruchtbar. Ich sehe Kleinkinder mit Tablets, die stundenlang vor dem TV bespasst werden. Kinder kennen und können die einfachsten Dinge nicht, weil sie diese Erfahrungen einfach gar nicht mehr machen. Kontakt wird großteils über Telefon oder Computer gehalten. Jede 4. Person und jedes dritte Kind im Alter von sechs bis neun Jahre ist adipös und das hat mit großer Sicherheit mit der fehlenden Bewegung und natürlich auch dem schlechten Ernährungsstil der Kinder zu tun.

Kinder sollten in der Natur spielen und nicht ständig vor der Konsole oder dem Smartphone hocken!

Kraftort Natur

Mir spendet die Natur Kraft. Ich fühle mich entspannt, frei und ich kann meine Akkus aufladen. Ich liebe es durch Wälder zu laufen, den Duft von Gras, Blumen und Bäumen zu riechen. Tiere zu beobachten und Vögelgesängen zu lauschen.

Zum Glück lebe ich an einen Ort, der mit sehr viel Natur gesegnet ist. In wenigen Minuten bin ich im Wald – hier bin ich alleine und kann Kraft sammeln. Ich bin dankbar für die Natur und all die Dinge, die sich darin befinden.

ICH BIN DANKBAR FÜR DIE NATUR

Das Gefühl von Moos unter meinen Füßen, das Knacken der Stöcke, der Wind, der durch die Bäume bläst, die warmen Sonnenstrahlen, die durch die Baumkronen strahlen. Die Blätter, die im Herbst von den Bäumen fallen, der Duft von Tannennadeln sowie Baumharz und die kleinen und große Waldbewohner.

Schätze die Natur

Ich ehre die Natur. Ich akzeptiere sie. Gebe Acht auf das Leben und versuche mich vorsichtig und mit Bedacht durch die Natur zu bewegen. Besonders in Zeiten wie diesen ist die Natur ein Rückzugsort für sehr viele Menschen geworden. Eigentlich schade. Es muss erst einmal eine Pandemie ausbrechen, damit wir wieder lernen die Natur und ihr wunderbaren Facetten zu schätzen.

Unsere Natur ist ein ganz besonderes Gut und wir müssen sie erhalten, lieben und auf sie aufpassen. Unser Müll hat nichts im Wald, Bach oder auf Wiesen zu suchen. Wir sollten die Ruhe der Tiere achten und uns leise verhalten und unseren Vierbeine an die Leine nehmen.

Die Natur gibt uns so viel und wir treten sie oft mit Füßen. Ich hoffe es findet ein Umdenken statt. Ich hoffe auch, dass meinen Kindern irgendwann diese Schönheit nicht verwehrt wird.