Sich in Dankbarkeit üben

Sich in Dankbarkeit üben

Ich möchte mit diesem Artikel eine kleine Serie starten, die immer am Sonntag veröffentlicht wird. Das Thema handelt von Dankbarkeit. Sich in Dankbarkeit üben – wie man lernt dankbarer zu sein und wofür ich dankbar bin.

Diese Serie wird 2x im Monat (immer am Sonntag) zeigen, wofür ich beispielsweise dankbar bin. Es ist eine Art Dankbarkeitstagebuch für mich selbst und auch für euch. Viele Menschen haben vergessen, was es bedeutet wirklich dankbar zu sein. Wie man die kleinen Dinge im Leben wieder zu schätzen beginnt. Kein Wunder, denn in unserer schnelllebigen Welt „vergisst“ man oft auf die kleinen Sachen im Alltag zu achten.

Dankbarkeit – Was versteht man unter Dankbarkeit?

Mir wurde schon als Kind beigebracht immer höflich zu sein – Bitte und Danke zu sagen. So wird es vielen von euch beigebracht worden sein – ihr seid einfach höflich. Doch ist Höflichkeit nicht gleich Dankbarkeit. Wie oft sagt ihr tatsächlich Danke und spürt diese Dankbarkeit auch? Danke ist für viele nur ein Höflichkeitswort ohne Gefühl dahinter.

Achtet mal darauf, wenn ihr euch das nächste Mal für etwas bedankt.

Als ich mir dieser Sache bewusst wurde, habe ich begonnen mich mehr mit dem Sinn von Dankbarkeit auseinanderzusetzen. Habe den „Dank“ reflektiert und beobachtet, wann ich wirklich dankbar war und wann ich es einfach nur aus Höflichkeit gesagt habe.

Das Gute? Man kann Dankbarkeit lernen.

Übt euch in Dankbarkeit

Ich werde euch nun meine Vorgehensweise schildern, wie ich gelernt habe meine Dankbarkeit auch in die Tat umzusetzen und es aus tiefsten Herzen auch so zu meinen. Dankbarkeit tut nämlich nicht nur der eigenen Person gut, sondern auch der Person, der man den Dank widmet.

Aktiv Dank zeigen

Zeigt euren Dank. Seid dabei so richtig bei der Sache und spürt das Gefühl dabei. Achtet auf eure Gefühle und auf die Reaktion der anderen Person. Ehrlicher Dank erzeugt Glücksgefühle – bei beiden Personen und dieses Gefühl wollen wir erreichen.

Könnt ihr diesen ehrlichen Dank nicht spüren, dann schreibt es auf und hinterfragt wieso ihr so fühlt.

Schreibt euren Dank auf

Hierfür könnt ihr ein Notizbuch verwenden, ein spezielles Dankbarkeitsbuch oder auch ein Dankbarkeitsglas basteln. Für das Glas benötigt ihr eigentlich nur ein Glas, kleine Zettelchen und einen Stift. Ihr schreibt euren Dank auf den Zettel und werft diesen Zettel dann ins Glas. Ich habe auch immer das Datum auf die Zettelchen geschrieben und sie mir zu einem späteren Zeitpunkt wieder durchgelesen.. – kann ganz interessant sein.

Versucht täglich oder einmal pro Woche euren Dank festzuhalten – macht es zu einem festen Ritual. Das nennt man auch Self Care Routine, da man sich aktiv Zeit für sich nimmt.


Ich habe früher immer nur ein paar Worte festgehalten, was für mich zu Beginn ganz ok war. Seitdem ich jedoch eine kleine Geschichte aus meinem Dank mache, fühle ich mich noch mehr mit meiner Danksagung bzw. Dankbarkeit verbunden. Ich habe ein eigenes kleines Büchlein (und diese virtuellen Seiten), die es mir ermöglichen alles aufzulisten, wofür ich mich bedanke. Ich schreibe, zeichne und klebe vereinzelt Dinge in dieses Buch – ich gestalte jede Seite mit viel Freude und Liebe. Das ist für mich nicht nur die Möglichkeit danke zu sagen, sondern mich auch aktiv mit mir selbst zu beschäftigen – was in der heutigen Zeit ebenfalls viel zu kurz kommt.

Ich hoffe meine kleine Serie „SICH IN DANKBARKEIT ÜBEN“ wird euch vielleicht gefallen, inspirieren und motivieren – eure Nina.
PS: Solltet ihr euren Dank mit mir teilen wollen, dann würde ich mich sehr freuen von euch zu hören.


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