10 Dinge, die mein Leben auf positive Weise verändert haben

10 Dinge, die mein Leben auf positive Weise verändert haben

Mit meinen 30 Jahren kann ich bereits auf ein wenig Lebenserfahrung zurückblicken. Zeiten in denen ich gesünder oder weniger gesund gelebt habe. Lebensphasen in denen ich mich wohler gefühlt, mehr auf mich geachtet oder eher schlechtere Entscheidungen getroffen haben. 10 Dinge, die mein Leben auf positive Weise verändert haben und womöglich auch für euch kleine Life-Changer sein können.

10 Dinge, die mein Leben auf positive Weise verändert haben, wird es sich nicht ausschließlich um Essgewohnheiten oder Sport drehen, sondern wie ich generell mein Leben verbessert habe, um mich wohler in meiner Haut zu fühlen. Dadurch wurde ich ausgeglichener, glücklicher und erfolgreicher.

1 // Morning Workouts + Yoga

Seit 2013 trainiere ich fast täglich am Morgen – zwischen 30 und 60 Minuten. Die Dauer hängt immer von meiner Zeit und Lust ab und wie ich mich an diesem Tag fühle. Ich trainiere immer meinen gesamten Körper und splitte mein Fitnesstraining nicht. Trainiere fast ausschließlich mit eigenem Körpergewicht und mache seit ein paar Jahren nach jeder Trainingseinheit ein paar Minuten Yoga. Mit meinem Training starte ich meist so zwischen 6:00 oder 6:30 am Morgen und hole mir so die nötige Energie für die kommenden Stunden. Für mich ist diese Routine lebensverändernd gewesen und heute könnte ich mir meinen Alltag ohne meine Sporteinheiten gar nicht mehr vorstellen. Fühle mich dadurch fitter, ausgeglichener, energiegeladener und bereit den Tag zu meistern.

2 // Journaling

Ich schreibe eine Art Tagebuch, besonders in den letzten 2 Jahren habe ich vermehrt auf diese Technik zurückgegriffen, um meine Gedanken zu ordnen und meinen Kopf freizumachen. Das Schreiben hilft mir meine Gefühle zu deuten, Geschehenes zu reflektieren und Gedanken aus meinem Kopf zu bringen. Ich fühle mich deutlich leichter, wenn ich ein paar Sätze zu Papier bringen kann.

3 // Gesunde Ernährung

Mein Ernährungsstil hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Nicht nur die Dinge, die ich zu mir nehme, sondern mein generelles Essverhalten und meine Beziehung zum Essen. Essen ist für mich kein Feind mehr – ich genieße es. Mir ist es wichtig, welche Lebensmittel ich kaufe, verarbeite und aufnehme. Ich möchte meinen Körper mit hochwertigen „Stoffen“ füttern und meiner Seele ein schönes Zuhause geben. Seit mehr als 2 Jahren verzichte ich nun auch auf Fleisch, Fisch und Eier – esse kaum noch Milchprodukte und versuche täglich mehrere Portionen Obst und Gemüse aufzunehmen. Alle meine Speisen werden frisch zubereitet und beinhalten bis auf ein paar Ausnahmen keine Fertigprodukte. Zu Fertigprodukten zähle ich Tofu, Pasta, pflanzliche Milch, pflanzliche Butter und Ketchup. Der Rest meiner Nahrung ist aus unbehandelten Lebensmitteln hergestellt.

  • Verzicht auf Industriezucker
  • Kein Fastfood
  • Keine bzw. kaum Fertigprodukte (siehe oben)
  • Keine Softdrinks oder gezuckerten Fruchtsäfte
  • Vegetarisch-vegane Ernährung
  • Frische und unverarbeitete Lebensmittel
  • Keine fertigen Saucen oder Dips – außer Ketchup #ketchupjunkie
  • Kaum Süßigkeiten, außer in PMS-Phasen 😉

4 // Enjoy the little things

Die kleinen Dinge im Leben mehr genießen. Früher konnte ich das nicht – alles war für mich selbstverständlich. Erst mit oder durch meine Panikattacken lernte ich mein Leben und all die schönen Dinge darin mehr zu schätzen. Wenn man bemerkt, wie kurz das Leben eigentlich ist, erst dann beginnt man richtig zu leben und mehr zu genießen. Besinnt euch, erfreut euch über Kleinigkeiten und kostet diese Momente in vollen Zügen aus. Der Kaffee mit der Freundin, der Spaziergang durch den Wald, der wunderschöne Sonnenuntergang oder generell gemeinsame Zeit mit euren Lieben. Seid dankbar für diese Möglichkeiten – keiner weiß, wie lange man die Zeit dafür hat.

5 // Meditation

Durch das regelmäßige Meditieren bin ich viel glücklicher und mit mir im Reinen. Ich bin entspannter und habe meinen Blickwinkel auf sehr viele Dinge verändert. Es löst in mir eine bestimmte Form der Ruhe aus, der Ausgeglichenheit und Freude. In diesen paar Minuten verbringe ich tatsächlich nur Zeit mit mir selbst – der Rest wird für einen Augenblick ausgeblendet.

6 // Nicht warten, sondern machen

Irgendwann musste ich lernen, dass ich bestimmte Dinge auch alleine machen kann oder muss. Früher habe ich immer darauf gewartet, bis jemand für mich Zeit hatte und wir gemeinsam einer Aktivität nachgegangen sind. Das Problem dabei? Oft passiert dann nix! Man wartet und wartet – Wochen vergehen und man war noch immer nicht dort oder hat diese eine Sache erlebt. Natürlich ist es oft schöner gemeinsam Dinge zu erleben, aber besser man erlebt es alleine, als ständig nur darauf zu warten.

7 // Less is more

Weniger ist mehr. Seit ich weniger konsumieren, vermehrt auf Plastik verzichte und wirklich nur das Nötigste kaufe, fühle ich mich deutlich leichter – ich empfand Besitz plötzlich als Last. Je weniger Zeug ich besitze (ich lebe auf gar keinen Fall minimalistisch oder Zero Waste), desto freier und glückliche fühle ich mich. Im Vergleich zu früher lebe ich jetzt zwar minimalistisch, aber dennoch würde ich es nicht so bezeichnen.

Ballast abwerfen..in welcher Form auch immer.

8 // Tägliche Spaziergänge

Vor knapp 7 Jahren ist Petzi in mein Leben getreten und seitdem „muss“ ich jeden Tag spazieren gehen, doch auch ohne Hund würde ich täglich meine Runden drehen. Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein – alles ist grün, die vielen Bäume, Pflanzen, Tiere, das Zwitschern der Vögel, die frische Luft und die Bewegung. Für mich hat Spazieren etwas sehr meditatives.

9 // Kein TV, Radio und Zeitung

Seit 4 Jahren habe ich nun schon keinen Fernseher, Radio oder Zeitung mehr und ich habe diese 3 Dinge noch kein einziges Mal vermisst. Mein Leben wird nicht von einem TV bestimmt, der mich aufs Sofa lockt, weil um 20:15 ein bestimmter Film beginnt. Auch verbringe ich gemeinsame Zeit nicht vor der Glotze. Ich werde nicht jeden Tag mit schlechten News zugeballert und muss mir Horror-Storys durchlesen oder ansehen. Wichtige Dinge oder News kommen auch so zu mir und „zum Glück“ gibt es ja auch noch Instagram und Facebook, die mich mit Neuigkeiten versorgen.

10 // Gefühle zeigen

Früher fiel es mir sehr schwer über meine Gefühle zu sprechen und sie auch zu zeigen. Ich habe gelernt mit meinen Gefühlen offen umzugehen und sie auch auszusprechen. Den Menschen zu sagen, wie ich mich fühle und was ich für mein Gegenüber empfinde.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die lebensverändernd sein können. Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen, aber für den Anfang finde ich diese 10 Dinge, die mein Leben auf positive Weise verändert haben ausreichend. Ich hoffe, dieser Artikel hat euch gefallen und es waren vielleicht 2 oder 3 Punkte dabei, die ihr auf euer Leben anwenden könnt. Wenn nicht, auch gut – eure Nina.