Arbeiten im Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice

Seit knapp einer Woche dürfen, können und müssen viele Menschen in Österreich von ihrem Wohnzimmer aus arbeiten – Homeoffice steht am Programm. Für viele von uns ist diese Umstellung recht schwierig und da mich ein paar Nachrichten dazu erreicht haben, wollte ich hier ein paar Tipps weitergeben, wie das Arbeiten im Homeoffice leichter fällt.

Ich arbeite schon seit einigen Jahren von meinem Wohnzimmer aus und bin nur sehr selten in einem anderen Büro oder außerhalb meiner eigenen vier Wände tätig. In meiner gesamten Home-Office Zeit habe ich ein paar Dinge für mich gelernt und mir Routinen zurechtgelegt, die für mich prima funktionieren. Vielleicht ist auch etwas für euch dabei 😉

Der passende Arbeitsplatz

Wo soll ich arbeiten? Im Bett, am Sofa, am Esstisch oder doch am Balkon? Ich für meinen Teil würde das Bett und das Sofa meiden – in dieser Position kann ich persönlich nicht gut arbeiten und werde sehr schnell müde oder bin ständig abgelenkt. Ich arbeite an meinem Schreibtisch, am Esstisch oder am Balkon.

ARBEITEN IM HOMEOFFICE

Mein Schreibtisch, der seit ein paar Tagen eigentlich gar kein richtiger Schreibtisch mehr ist, wird eher selten genutzt, da ich meist an meinem Laptop sitze und den lieber am Esstisch verwende. Warum? Weil ich hier nicht auf eine kahle Wand starre – gilt auch für den Balkon. Mein „Schreibtisch“ steht nämlich vor einer Wand und das sollte man vermeiden. Die Wand ist wie eine Art Blockade und hemmt die Kreativität. Schreibtische sollten deswegen so platziert werden, dass man in den Raum blickt oder aus einem Fenster sehen kann.

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Wer die Möglichkeit hat, der sollte seinen Schreibtisch neu platzieren oder sich am Esstisch einen Platz suchen, wo man nicht auf eine leere Wand starrt. Zusätzlich wäre gut, wenn man nicht mit dem Rücken zur Tür sitzt – Feng Shui.

Ablenkungen vermeiden

Wohnung sauber halten

Ablenkungen können durch viele Dinge in der Wohnung verursacht werden. Ich für meinen Teil muss ein ordentliches Zuhause haben – die Küche muss sauber sein, es dürfen keine Gegenstände herumliegen und auch am Tisch sollte sich wenig Kram befinden. All diese Dinge lenken ab – haltet den Arbeitsbereich (das Homeoffice-Zimmer) ordentlich, um motiviert und produktiv zu bleiben.

Musik

Beim Arbeiten höre ich immer Musik – jedoch ist es meist nur Background Music. Diese Musik entspannt und lenkt nicht zu sehr vom Arbeiten ab. In meiner Spotify Playlist findet ihr meine Lieblings-Background-Music.

Finger weg von Social Media

Das gilt auch für den normalen Büroalltag, nicht nur für’s Homeoffice. Wer produktiv arbeiten möchte, der sollte sich nicht ständig bei Instagram und Co einloggen. Plant euch Pausen ein, die ihr für Social Media nutzt und die restliche Zeit wird gearbeitet.

Kinder im Haus

Da Schulen und Co. geschlossen sind, sind viele Menschen nun mit ihren Kindern den gesamten Tag zusammen – leben und arbeiten unter einem Dach. Bestimmt nicht immer einfach. Ich selbst habe keine Kinder, aber ich würde wahrscheinlich versuchen meinen Kindern eine Aufgabe aufzugeben – sie spielerisch an meiner Arbeit teilhaben zu lassen. Oder – sie müssen sich selbst beschäftigen oder dürfen sich auch einmal in Langeweile üben..

  • Zimmer aufräumen
  • Etwas lesen
  • Spiele spielen (nicht auf der Console)
  • Zeichnen + Malen
  • Basteln
  • Puzzle
  • Etwas Schreiben (eine Geschichte..)
  • Im Garten spielen (falls vorhanden)
  • Mit Freunden/Familie telefonieren
  • Hörbücher hören
  • Generell spielen…Puppen, Lego usw.
  • Lernen..

Pausen einplanen

Arbeiten in den eigenen vier Wänden kann eine große Herausforderung sein, wenn man die Sache nicht ernst nimmt. Plant euren Arbeitstag und die Pausen. Eine kurze Pause am Vormittag, eine 30-60min Mittagspause, sowie eine weitere kleine Pause am Nachmittag – wie es beispielsweise auch in eurem normalen Job im Büro aussehen würde. Generell solltet ihr nicht zu sehr von eurem gewohnten Büroalltag abweichen.

Nutzt eure Pause klug – geht eine kleine Runde raus, macht ein paar Yoga-Übungen, genießt eine Tasse Tee/Kaffee, ruft Familie oder Freunde an und esst eine Kleinigkeit.

Ich für meinen Teil werde durch große Portionen sehr müde, deswegen esse ich zu Mittag oft nur eine Kleinigkeit, um nicht mit dem Kopf auf die Tastatur zu knallen.

Arbeitszeit ist Arbeitszeit

Sollet ihr normalerweise um 9 Uhr mit eurem Job beginnen, dann nehmt diese Zeit ernst und startet auch um diese Zeit mit dem Homeoffice. Ihr werdet nicht ewig auf Homeoffice sein und die Umstellung zum normalen Alltag könnte sich anschließend als sehr schwierig erweisen. Weicht nicht zu sehr von den normalen Bürozeiten ab. Ich würde euch auch empfehlen euer Mittagessen bereits am Vortag oder am Morgen zuzubereiten, damit ihr in eurer Mittagspause die Zeit zum Essen und Entspannen habt – in der Zeit nicht mit Kochen beschäftigt seid, außer ihr handhabt das immer so.

Kein Gammellook

Einer der wichtigsten Punkte (für mich) überhaupt – kein Gammellook. Nur weil man im Wohnzimmer arbeitet, sollte man jetzt nicht den ganzen Tag im Pyjama oder der Jogginghose herumsitzen. Ich stehe täglich auf, gehe unter die Dusche, trage mein leichtes Makeup auf und ziehe mich so an, als wenn ich gleich das Haus verlassen müsste. Kann euch diesen Tipp nur sehr ans Herz legen, da man ansonsten schnell sehr unproduktiv wird. Es fühlt sich dann wie Wochenende an..

To-Do-Listen + Moodboards

Ich bin eine alte Listen-Schreiberin und brauche meine To-Do-Listen, um organisiert zu bleiben. Besonders beim Arbeiten im Homeoffice finde ich Listen sehr hilfreich.

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Auch Moodboards sind eine tolle Möglichkeit, um organisiert, produktiv und kreativ zu sein. Zusätzlich verschönert so ein Mood-Board die weisse Wand und man starrt nicht ins Leere.

Gutes Raumklima + Wohlfühl-Oase

Ein gutes Raumklima finde ich persönlich auch sehr wichtig. Regelmäßig lüften, Tageslicht + Sonnenschein, Zimmerpflanzen, Räucherstäbchen oder Duftöle. Ätherische Öle können durch ihre Duftwirkung entspannend oder auch anregend wirken, sie können die Motivation und sogar das Gedächtnis stärken.

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Lemongras, Mandarine, Pfefferminze, Rosmarin und Zitrone unterstützt die Konzentration, belebt den Geist und fördert die Denkleistung.


Das war’s dann auch schon wieder. Ich hoffe ich konnte euch mit meinen „Arbeiten im Homeoffice Tipps“ ein wenig weiterhelfen und euch ein paar Inspirationen bieten. Wünsche euch gutes Gelingen und viel Gesundheit – eure Nina.

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