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Vegane Karfiol-Kartoffelsuppe

Normalerweise esse ich um diese Zeit kaum noch Suppe, außer vielleicht eine kalte Gurkensuppe, doch der Sommer lässt leider auf sich warten. Kalt, viel Regen und sehr viele Wolken..kein optimaler Sommerbeginn. Regen ist zwar wichtig, aber ich sehne mich schon so sehr nach warmen, sonnigen Tagen. Da es nun immer kalt ist, braucht mein Körper warme Nahrung, um sich von innen zu erwärmen, perfekte Wetterverhältnisse um sich eine vegane Karfiol-Kartoffelsuppe zu kochen – nee?!

Suppenzeit – vegane Karfiol-Kartoffelsuppe geht auch im Mai.

Ich liebe Suppe, aber esse sie meist nur im Herbst und Winter. Bin auch nicht der Typ Mensch, der als Vorspeise Suppe bestellen oder sich selbst ein Menü mit Suppe zubereiten würde. Suppe ist für mich gleich ein Hauptgericht (esse ja auch eine riesige Schüssel davon..oder 2 , oder 3) und kommt sehr, sehr selten als Vorspeise auf den Tisch. Da mein Ayurveda-Typ warme Speisen bevorzugt, also ich sie besser verarbeiten kann, habe ich mir in den letzten Wochen vermehrt Suppe gekocht. Bereits meine Spargelsuppe entdeckt?

Plastikfrei einkaufen – man hat die Wahl.

Vegane Karfiol-Kartoffelsuppe

Die Kartoffeln (Lagerware) für meine Suppe stammen vom Bauernmarkt und die Kräuter von meinem Balkon. Der Karfiol hat derzeit leider noch nicht Saison und ist aus dem normalen Supermarkt. Eigentlich wollte ich einen Brokkoli kaufen, aber der war leider nur in Plastik erhältlich – der Karfiol oder Blumenkohl war glücklicherweise unverpackt und landete deswegen in meinem Einkaufskörbchen. Wenn ich Gemüse oder Obst im Supermarkt kaufe, dann achte ich immer auf die Verpackung. Kann ich Plastik vermeiden? Gibt es Gemüse- oder Obstsorten, die nicht verpackt sind? Sind die dann vielleicht auch BIO? Beim Abwiegen verwende ich zusätzlich kein Plastiksackerl und klebe den Sticker direkt auf die Ware – wird auch an jeder Kassa akzeptiert. Wenn man wirklich will, dann kann Kunststoff auch vermieden werden.


Vegane Karfiol-Kartoffelsuppe

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Portionen: 2-4 Portionen

Zutaten

  • 1/2 Karfiol/Blumenkohl
  • 3 große Kartoffeln
  • 300ml-500ml pflanzliche Milch (je nach Vorliebe)
  • Salz und Pfeffer
  • 1/4 TL Curry
  • Etwas Chili
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Jungzwiebel
  • 1 kleines Stück Sellerie
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Kümmel ganz oder 1/4 TL Kümmel gemahlen
  • Oregano (Frisch)
  • Schnittlauch (Frisch)
  • Basilikum (Frisch)
  • *Optional: Kleine handvoll Rucola Salat
  • *Optional: Kürbiskerne zum Garnieren
  • *Optional: Mandelsplitter zum Garnieren

Zubereitung

1

Gemüse waschen, Kartoffeln schälen, zerkleinern und in etwas Olivenöl kurz anbraten.

2

Nun mit Wasser übergießen (Gemüse sollte bedeckt sein) und für ca. 15 Minuten auf mittlerer Stufe kochen.

3

Anschließend mit pflanzlicher Milch, Kräuter und Gewürzen abschmecken und weitere 5 Minuten köcheln.

4

Mit dem Pürierstab zerkleinern und optional den Rucola ebenfalls pürieren - erneut 5 Minuten köcheln.

5

Anschließend in Schüsseln füllen und mit Mandelsplitter und Kürbiskernen garnieren.

Nährwerte & Allergene

Für 3-4 Portionen gesamt // 617 kcal | 36g Eiweiß | 63g Kohlenhydrate | 25g Ballaststoffe | Fett 23g - Allergene: Je nach pflanzlicher Milch Soja, Gluten oder Nüsse und Schalenfrüchte


Noch ein paar gesunde Infos zum Karfiol

  • Reich an Vitamin C, A, E, Folsäure, B6 und Vitamin K
  • Enthält größere Mengen Kalium, Magnesium und Calcium
  • Sättigt schnell und hält auch länger satt
  • Stärkt das Immunsystem
  • Verbessert die Verdauung
  • Reich an Omega 3 Fettsäuren
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Beugt Bluthochdruck vor
  • Ballaststoffreich
  • Verbessert das Gedächtnis
  • Gute pflanzliche Eiweißquelle (ca. 3g pro 100g Lebensmittel)

Ich find Blumenkohl oder wie wir in Österreich sagen Karfiol einfach toll – auch gebacken im Backofen oder gebraten in der Pfanne mit etwas Olivenöl und viel Knoblauch ein richtiger Gaumenschmaus. In der Suppe können noch Mandelsplitter, Kürbiskerne oder vielleicht auch Pinienkerne für mehr Biss den Gaumen auf Hochtouren bringen. #yumyum Wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Appetit – eure Nina.


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