Das Leben eben

Ich weiß nicht was ich will.

Ich weiß nicht was ich will und auch nicht was ich nicht will

Hello Luxusproblem – ich weiß nicht was ich will. Ich fühle mich schlecht, wenn ich meine derzeitige Situation als Problem bezeichne, denn es gibt auf dieser Welt echte Probleme, die für Hunger, Tod und Krieg verantwortlich sind..aber dennoch beschäftigt mich dieses Thema sehr.

Ich weiß nicht was ich will.

..und ich weiß auch nicht, was ich nicht will. Seit Monaten befinde ich mich in einer kleinen Lebenskrise, wo mir bestimmte Gedanken ständig durch den Kopf geistern. Es macht mich nervös. Ich bin unausgeglichen. Fühle mich in der Schwebe und finde den verdammten Weg nicht mehr.

Was will ich?

Ich will viele Dinge, aber irgendwie auch nichts. Beruflich bin ich zufrieden – Geld könnte zwar mehr sein, aber dennoch bin ich zufrieden mit meiner derzeitigen Jobwahl und finanziellen Lage. Aber der Rest – mein eigentliches Leben ist völlig chaotisch und ich fühle mich so planlos und gleichzeitig rastlos.

Was, wenn die Dinge, die ich suche, weil ich glaube, sie zu brauchen, gar nicht sind, was ich will?

>>Julia Engelmann<<

Ich werde 30.

Es könnte mit meinem Alter zusammenhängen oder auch mit der Tatsache, dass ich wieder mehr Normalität habe – kaum bzw. keine Panikattacken mehr. Ich lebe wieder und das macht mich so verdammt glücklich. Mein Leben verläuft zwar anders. Ich bin anders. Keine Kinder, kein Hausbau oder Planung einer Familie steht am Programm, wie es bei vielen 30-jährigen der Fall ist. Es fühlt sich gut an, aber irgendwie fehlt einfach etwas Kleines oder auch etwas Großes. Ich weiß nur nicht, was es sein könnte.

Auf der Suche nach meinem Lebenssinn.

Ich suche, aber wahrscheinlich an den falschen Stellen. Wahrscheinlich mache ich mir die Suche zu einfach. Warum im Schatten suchen, wenn man auch das Licht einschalten kann?!

Ich bin ein Scanner.

Ich habe mich immer als einen sehr sprunghaften Menschen gesehen – mich begeistern 1000 Dinge und ich möchte alles irgendwie und irgendwann ausprobiert bzw. erlebt haben. Nichts mache ich extrem, nichts kann mich auf Dauer fesseln (außer mein Blog) und ich verliere sehr schnell die Lust und das Interesse. Solche Menschen nennt man Scanner. Sie tauchen in eine bestimmte Materie ein, aber verweilen nicht – immer auf der Suche nach Neuheiten, Abenteuer und Herausforderungen. BTW – das Gegenteil nennt man Taucher.

Lösung: Machen du musst.

Habe mich mit diesem „Problem“ nun seit Monaten auseinandergesetzt und bin durch viele Gedankengänge, Podcasts, Bücher, Gespräche und Artikel zu einem Ergebnis oder einer Erkenntnis gekommen. Machen du musst. Das Leben klopft nicht an deine Tür und gibt dir Ratschläge, Tipps oder Empfehlungen.

Besonders für Scanner- Typen wie mich, ist es eigentlich recht easy den Sinn des Lebens, Was-Will-Ich-Situationen und Planlosigkeit zu finden und zu überwinden. Einfach machen, alles machen. Unterschiedliche Dinge ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln, auf Reisen gehen, coole Projekte starten …

Wenn ich jetzt noch länger in dieser Schwebe bleibe „ich weiß nicht was ich will“, dann werde ich in 1, 2 oder 10 Jahren auch noch nicht wissen, was ich will. Ich muss es herausfinden und das geht nur durch machen, ausprobieren und seinen Horizont erweitern. Ich muss scannen.

Diese Leere.

Für mich ist diese Leere, dieses Gefühl von nicht ausgeglichen zu sein, einfach ein sehr erdrückendes Feeling und ich bin mir sicher, es gibt einige Leser, die ein ähnliches „Problem“ haben. Solltet ihr Tipps haben, euch ebenfalls in so einer Krise befinden – dieser Blog ist für einen Austausch da..einfach Kommentar verfassen, Mail schreiben oder auf Instagram eine DM hinterlassen.

Mein Plan.

Natürlich hab ich einen Plan, denn Listen und Pläne erstellen zählt zu meinen Hobbies. Ähmm..ok. Ich habe mir ein Blatt Papier in meinem Planer zur Hand genommen und einen Kreis gezeichnet mit 20 Linien.

Ich weiß nicht was ich will.

An jeder Linie habe ich etwas notiert – z.b. ein Vorhaben, eine Sprache erlernen, eine Reise, eine Idee bzw. einen Wunsch. Ich möchte diese Linien alle „abarbeiten“ – Dinge erleben und so meinen Weg finden. Je mehr ich teste, umso mehr weiß ich, was ich will und was ich nicht will und komme meinem Ziel oder auch meinem Lebensinn ein Stück näher – eure Nina.

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