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Nachhaltige Haarpflege – Pflegekur aus Avocados

Nachhaltige Haarpflege - Pflegekur aus Avocados

Avocados sind gesund, schmecken himmlisch und sind meist nicht nachhaltig. Leider. Für den Anbau werden sehr große Flächen gerodet, es wird eine norme Menge an Wasser benötigt und darunter leidet die Umwelt. Man hat natürlich die Möglichkeit auch auf nachhaltigere Quellen zurückzugreifen, aber wie erkennt man umweltfreundliche Produkte? Wie kann man nachhaltige Haarpflege – Pflegekur aus Avocados selber herstellen? 

Ich verwende kaum noch fertige Produkte für meine Pflege – hauptsächlich kommt Kokosöl zum Einsatz. Meine Haare wasche ich mir derzeit mit einem festen Shampoo von Alverde – entweder Kokos oder Mandarine. Kann das Shampoo wirklich sehr empfehlen, also für meine Haare optimal. Ansonsten habe ich immer etwas Haaröl verwendet und meine alten Produkte aufgebraucht, doch nun bin ich auf eine Haarkur aufmerksam geworden, die perfekt zu mir und meinem Lebensstil passt.

Eine Pflegekur aus dem Kern der Avocado.

Ich esse pro Woche bestimmt 3x eine Speise mit Avocados – nicht unbedingt gut, da Avocados einen weiten Weg zurücklegen müssen. Dennoch liebe ich sie und kann einfach nicht genug davon bekommen..jedoch kaufe ich immer BIO Avocados und achte dabei auf das Herkunftsland. Je kürzer der Weg nach Österreich, umso besser.

Man kann zusätzlich noch achten auf:

  • Von kleinen Betrieben beziehen
  • Kleinere Frucht, mehr Aroma und meist aus keiner konventionellen Produktion
  • BIO-Ware bevorzugen (weniger Pestizide bei der Produktion)
  • Kürze Transportwege z.b. Avocados aus Spanien anstatt aus Mexiko

Da ich eben wöchentlich Avocados esse, habe ich nun ein Produkt für mich gefunden, das ich verwenden kann und wobei ich keinen extra Müll erzeuge. Die Frucht wird gegessen und der Kern dient nun für die Pflege – kein neuer Müll, kein Plastik und keine zusätzliche Chemie.


Nachhaltige Haarpflege
Pflegekur aus Avocados

Nachhaltige Haarpflege - Pflegekur aus Avocados

Für meine Haarkur benötigt ihr nur den Kern der Avocado und etwas Wasser. Für die Herstellung sind noch ein paar Helfer notwendig:

  • Topf
  • Messer
  • Feine Reibe oder einen sehr leistungsstarken Mixer
  • Ein Tuch zum Filtern / oder ein sehr feines Sieb
  • 1 Glas mit Verschluss
  • Mixer

Herstellung Haarkur aus dem Kern der Avocado

  1. Kern waschen, kurz ins heiße Wasser legen und die braune Haut mit einem Messer entfernen.
  2. Nun den Kern in kleine Stücke schneiden, mixen oder reiben – die kleinen Brösel mit 600ml Wasser in einem Topf für ca. 30 Minuten aufkochen.
  3. Glas heiß ausspülen oder kurz in einem Topf mit Wasser und Essig kochen – so werden Keime/Bakterien abgetötet
  4. Glas mit einem Sieb oder einem Tuch (z.b. Geschirrtuch) abdecken und den Sud ins Glas gießen.
  5. Verschließen und fertig.

Im Kühlschrank ca. 5-7 Tage haltbar / Menge reicht für 2-3 Haarwäschen


Durch diese Haarkur lassen sich meine Haare wunderbar kämmen – ganz ohne zusätzliches Öl oder Feuchtigkeitspflege. Ich wasche mir ganz normal die Haare mit dem festen Shampoo und gebe anschließend etwas von der Haarkur ins nasse Haar. Ich verteile es am gesamten Kopf – Ansatz bis Spitzen, lasse es ca. 10 bis 15 Minuten einwirken und wasche es anschließend mit kaltem Wasser aus.

Nachhaltige Haarpflege - Pflegekur aus Avocados

Meine Haare bekommen durch die Kur einen sehr schönen Glanz und lassen sich ohne Probleme bürsten – sie wirken tatsächlich sehr gepflegt dadurch.
Ein weiterer Tipp: Anstatt Handtuch wickle ich meine Haare in ein altes T-Shirt bevor ich sie trockne. Handtücher rauen das Haar oft zusätzlich auf und können so für noch mehr „Nester“ verantwortlich sein.


Wer also auf der Suche nach einem Zero-Waste Produkt ist, dem kann ich diese Form der Haarpflege sehr ans Herz legen. Ich find’s echt toll und verwende es 2-3x pro Woche und habe bereits nach der ersten Anwendung eine Veränderung feststellen können. ABER! Nur weil es bei mir super funktioniert, muss es nicht bei jedem klappen – jeder Mensch hat eine andere Haarstruktur. Einen Versuch ist’s jedenfalls wert – eure Nina.


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1 Comment

  • Reply
    Susanne
    7. Mai 2019 at 14:10

    Hallo Nina!
    Muss ich gleich probieren, hört sich interessant an und ist bei meinem Avocado-Genuss wahrscheinlich eine sehr gute Art, um die „ganze Frucht“ zu verwerten.
    Danke, danke 🙂 <3

    Liebe Grüße aus Kärnten wünscht dir Susanne

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