Upcycling Projekt – Vorratsgläser gestalten

Upcycling Projekt – Vorratsgläser gestalten

Wie ihr bestimmt bereits mitbekommen habt, bin ich sehr sparsam im Umgang mit Kunststoff – ich versuche es so gut wie nur möglich zu vermeiden und Alternativen zu Plastik zu finden. Generell kaufe ich weniger Produkte, die bereits verpackt sind und versuche bestehende Dinge in einer anderen Form zu verwerten. Heute möchte ich euch mein Upcycling Projekt – Vorratsgläser gestalten zeigen. 

Glas statt Plastik

Ich kaufe einige Produkte, die in Glas verpackt sind – zum Beispiel Kokosöl, Kokosmus, Honig oder auch Tomatensaft. Die Gläser könnte ich anschließend in den Müll werfen, aber da man solche Gläser auch praktisch im Haushalt verwenden kann, sammele ich diese und gestalte sie so um, dass sie einen neuen Nutzen erfüllen.

Zuerst müssen die Gläser natürlich gereinigt und alle (lästigen) Aufkleber entfernt werden. Danach passe ich die Verschlüsse an – hierfür verwende ich meinen Lack, mit dem ich auch meine Möbel lackiere (nur die Außenseite wird lackiert). Man könnte die Metalldeckel auch so verwenden, aber ich hab’s eben gern einfärbig und passend zu meinen anderen Dekostücken in der Wohnung.

Upcycling Projekt - Vorratsgläser gestalten

Upcycling Projekt - Vorratsgläser gestalten

Sollte mal ein Verschluss fehlen, kann man auch alte Stoffreste hernehmen und das Vorratsglas mit einem Sisalband verschliessen.

Außerdem beschrifte ich meine Gläser – einfach mit einem wasserfesten Stift den Inhalt auf das Glas schreiben, fertig. Sollte man irgendwann mal eine andere Zutat im Glas verstauen, kann man die Aufschrift kinderleicht mit reinem Alkohol oder auch Nagellackentferner wieder abmachen.

Upcycling Projekt - Vorratsgläser gestalten

Upcycling Projekt - Vorratsgläser gestalten

>Mit einer schönen Handschrift…sieht es natürlich besser aus..haha<

Vielseitig einsetzbar

Ich nutze diese Gläser in der Küche und im Badezimmer (z.b. Wattestäbchen oder Wattepads) für die Vorratshaltung, als Blumenvasen oder auch als normale Gläser für Müsli, Yoghurt, Säfte oder Smoothies. Auch als Lunchbox, für Stifte, Bastelzubehör oder Hundekekse können alte Gläser wiederverwertet werden.

Solche Gläser eignen sich auch perfekt zum Einkaufen und können in sogenannten Unverpackt-Läden neu befüllt werden. Ebenfalls im normalen Supermarkt oder am Wochenmarkt kann man damit Lebensmittel shoppen – zum Beispiel Fleisch, Fisch, Wurst oder Käse können direkt an der Theke damit abgepackt werden.


Es gibt immer eine Möglichkeit Müll einzusparen! Wenn man bereits ein Produkt kauft, dann solle man diese auch nutzen und nicht in die Tonne werfen. Man wirft Geld ja auch nicht in den Müll! Ab 1. Juli startet die Aktion „Plastic Free July“ – wie die Challenge aufgebaut ist? Das könnt ihr ab Juli hier am Blog nachlesen und auch über Instagram verfolgen – eure Nina.


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