Zu sich selbst finden

Zu sich selbst finden
Du hast dich verändert, du bist ganz anders geworden! Was ist passiert und wieso bist du jetzt so?

Viele Personen in meinem Freundeskreis, alte Bekannte oder mir eigentlich fremde Menschen, sagen mir, wie sehr ich mich verändert habe, wie anders ich geworden bin. Ja, ich habe mich verändert und endlich erkannt, wer ich wirklich sein möchte, wer ich bin und was mir wichtig ist im Leben. Zu sich selbst finden ist eine wunderbare Sache, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Ich bin ich

Ich habe endlich zu mir selbst gefunden und versuche immer mehr mein altes Leben, meine Einstellungen und Ansichten aus meinen Gedanken zu streichen. Ich war noch nie so zufrieden und glücklich mit mir selbst – habe mich noch nie so akzeptiert und wohl in meiner Haut gefühlt.

Lange habe ich mir ein Leben kreiert, das mir eigentlich nicht gefiel. In dem ich unglücklich war, indem ich kaum Werte hatte und meinen Fokus auf unwichtige Dinge fokussiert war.

Sich zu verstellen, sich anzupassen und mit dem Strom zu schwimmen. Einfach so zu sein, wie andere Menschen einen gerne hätten, darin war ich eine Meisterin.

Man sollte sich merken: Man kann nie jedem Menschen gefallen – es wird immer Menschen geben, die einen nicht mögen und kritisieren. Egal was man tut oder auch nicht tut. 

Wie findet man sich selbst?

Ich kann euch nur von meinen Erfahrungen berichten, wie ich meine „Reise zu mir selbst“ begonnen habe – welche Hürden ich überwunden habe und welche Erfolge ich erzielt habe.

Im Frühjahr 2017 wurde mir bewusst, dass ich so nicht mehr sein will – ich will mein Leben so nicht mehr führen. Der Hauptgrund für mein Umdenken, waren meine Panikattacken, die ich unbedingt wieder loswerden wollte.

Durch dieses Problem habe ich begonnen, mich mehr mit mir selbst zu beschäftigen, sehr viel über mein Leben nachzudenken. Es wurde mir immer mehr bewusst, dass ich so eigentlich nicht sein möchte und tief in meinem Herzen ein ganz anderer Mensch bin. Ich seit Jahren eine Rolle gespielt habe.

Wie habe ich nun diese Veränderung in Gang gesetzt?

Es interessiert mich nicht mehr

Ein ganz wichtiger Punkt auf der Reise zu sich selbst, ist das Loslassen vom Gedanken, was andere Menschen sagen oder über einen denken. Man sollte sich weniger für die Meinung anderer Personen interessieren und einfach sein Ding durchziehen – sein Leben so gestalten, wie man es gerne hätte.

Zeit für sich

Man muss sich unbedingt Zeit für sich selbst nehmen – nur für sich! Auch wenn es vielleicht nur wenige Minuten am Tag sind, da man eine Familie zu versorgen hat und gleichzeitig noch einem Job nachgeht, seine Freundschaften pflegen möchte etc.
Doch ein paar Minuten am Tag kann jeder für sich einräumen. In dieser Zeit wird nur auf sich geachtet, etwas für sich selbst getan.

Ich geh zum Sport, meditiere, mache Yoga, löse meine Kreuzworträtsel, schreibe Blog-Artikel, spaziere durch die Natur, fotografiere oder gehe einem anderen Hobby nach. Habe zwar keine Familie (mit Mann, Kind und Co.), aber dennoch einen Job, Familie, Freunde und einen Hund. Ich brauche auch Zeit, die nur für mich alleine und für meinen Körper, Geist und Seele ist.

Was will ich?

Stellt euch Fragen, ob ihr das wirklich wollt. Ist euer Leben so lebenswert? Findet ihr eure Einstellung, Job, Umgebung, Freundeskreis etc. gut? Seid ihr glücklich? Habt ihr alles im Leben, was ihr euch erträumt habt? Seid ihr die Menschen, die ihr sein wollt? Fühlt ihr euch in eurer Haut wohl?

Könnt ihr diese Fragen nicht mit einem deutlichen Ja beantworten, dann solltet ihr an euch arbeiten und zu den Menschen werden, der ihr gerne sein wollt.

Die kleinen Dinge schätzen

Ein ganz wichtiger Part auf meiner Selbstfindungsreise waren „die kleinen Dinge im Leben“. Augenblicke, die das Leben einfach schöner machen. Oft werden immer nur aufregende Dinge geschätzt und die kleinen Dinge im Leben einfach als unwichtig betrachtet.

Genießt die ganz, ganz, ganz kleinen Dinge, denn diese Erfahrungen und Erlebnisse machen das Leben aus.

Kein Gossip mehr

Tratschen bringt einen nicht weiter, es zieht einen mehr runter und man verbringt Zeit mit Problemen und Geschichten anderer Personen. Was kümmert mich das? Was habe ich für einen Benefit dabei? Keinen.

Weniger Kontrolle und Perfektion

Alles muss immer perfekt und kontrollierbar sein, nichts wird dem Zufall überlassen. Diese ständige Kontrolle und Planung lässt uns weniger erleben und weniger wir selbst sein. Kontrolle abgeben, spontaner werden und unbeschwerter durchs Leben gehen.

Niemand ist perfekt und nur weil man zwanghaft versucht perfekt zu sein, wird man dadurch nicht automatisch auch glücklicher, zufriedener, schöner oder besser werden.

Dankbarkeit

Ich war lange Zeit ein eher undankbarer Mensch und das konnte ich gut ablegen. Ich schätze mehr, bin dankbarer und versuche mir ständig vor Augen zu halten, wie kostbar das Leben ist und wie wenig Zeit wir doch auf dieser schönen Welt verbringen können. Wir befassen uns oft mit so unwichtigen Dingen und sehen alles als selbstverständlich – seid dankbarer für die kleinen und für die großen Dinge in eurem Alltag.

Auf seinen Körper achten

Der letzte Punkt ist die Achtsamkeit – achtsamer mit seinem Körper umzugehen. Füttert ihn mit guten Speisen, treibt Sport und nährt euren Geist mit positiver Energie. Geht einem Hobby nach, findet eine Leidenschaft und Aufgabe.  Sich selbst finden, heißt auch sich selbst mehr zu spüren, sich zu schätzen und den Wert wahrzunehmen.

Diese Reise ist ein längerer Prozess und kann nicht in wenigen Tagen umgesetzt werden, aber es ist nicht immer nur das Ziel, was ausschlaggebend ist, sondern der Weg dorthin – eure Nina.

Solltet ihr mich mit einem kleinen Wertschätzungsbeitrag unterstützen wollen, würde ich mich sehr darüber freuen. Niemand muss, jeder kann –  der Betrag ist frei wählbar und es ist kein Muss meine Arbeit damit zu fördern. Da ich sehr viel Zeit, Leidenschaft und Liebe in meinen Blog stecke und bezahlte Kooperationen gering halten möchte, wäre eine kleine „Spende“ eine Möglichkeit mich und meine Arbeit zu unterstützen. Danke.

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