Wieso Kokosblütenzucker besser als Zucker ist?

Wieso Kokosblütenzucker besser als Zucker ist?

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der wird bestimmt mitbekommen haben, dass ich keinen Zucker verwende – bereits seit über 4 Jahren koche ich ohne Zucker. Aber wie funktioniert das? Welches Süßungsmittel verwende ich anstatt Zucker? Die Antwort ist: Kokosblütenzucker. Wieso Kokosblütenzucker besser als Zucker ist?

Damit kein Irrtum entsteht – ich verwende zum Kochen, Zubereiten und zum Backen keinen zusätzlichen Zucker. Ich esse Kohlenhydrate (Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Brot, Kartoffeln, Pasta oder Reis) und Kohlenhydrate sind Zucker – ich füge nur keinen extra Zucker meinen Speisen bei. Auch kommt es manchmal vor, dass ich mir Schokolade, Kekse oder fertiges Eis gönne und auch hier wird raffinierter Zucker verarbeitet. Grundsätzlich versuche ich jedoch ohne extra Zucker auszukommen! Mehr über meine Ernährungsweise und Philosophie könnt ihr hier nachlesen. 

Wieso sollte man auf Zucker verzichten?

Zucker enthält 0 Nährwerte – nur Kalorien. Diese Kalorien sind für Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Karies, Asthma, Leaky-Gut-Syndrom, MS oder Arthritis verantwortlich. Die Leber, der Magen und auch der Darm werden durch einen zu hohen Zuckerkonsum geschädigt – dadurch kommt es zu Ausfällen, löchriger Darmschleimhaut, Pilzbefall und Störungen im Hormonhaushalt.

Wie erkennt man Zucker?

Zucker muss nicht immer nur Zucker heißen, es gibt unzählige Name dafür und hier wären einige Beispiele:

  • Saccharose
  • Glukose
  • Dextrose
  • Laktose
  • Maltose
  • Malzextrakt
  • Karamell- und Karamellsirup
  • Stärkesirup
  • Glukosesirup und Glukose-Fructose-Sirup
  • Fructose Dextrin
  • Maltodextrin
  • Weizendextrin
  • Raffinose
  • Gerstenmalz und Gerstenmalzextrakt
  • Süßmolkenpulver
  • Rübenzucker oder Rohrzucker

Weiters gibt es Zuckeraustauschstoffe und die tragen folgende Namen:

  • Mannit E421
  • Maltit E965
  • Sorbit E420
  • Isomalt E953
  • Erythrit E968
  • Xylit E967
  • Lactit E966
  • Maltitol E965
  • Maissirup
  • Fructose
  • Inulin
  • Isomaltulose
  • Trehalulose
  • Oligofructose
  • Trehalose
  • Stärkehydrolysat

Dann haben wir noch Süßstoffe und die können ausgezeichnet werden durch:

  • Aspartam E951
  • Acesulfam E950
  • Advantam E969
  • Cyclamat E952
  • Neotam E961
  • Sucralose E955
  • Saccharin E954
  • Neohesperidin E959
  • Cyclamat E952
  • Thaumatin E957
  • Steviosid E960

Zucker hat keinen Vorteil – er macht süchtig und krank! Je öfter man zu Zucker greift, desto öfter verlangt der Körper auch danach. Zucker ist eine Droge und würde nicht die Lebensmittelindustrie unter dem Verbot von Zucker leiden, dann würde es schon längst illegal sein! Aber leider schmeckt Zucker oder zuckrige Speisen einfach besser – eine Alternative muss her.

Wieso Kokosblütenzucker besser als Zucker ist?

Alternativen für Zucker

Ich bevorzuge natürliche Alternativen wie Honig, Bananen, getrocknete Früchte (Rosinen, Cranberries, Datteln, Feigen usw.) oder eben auch Kokosblütenzucker. Zum Kochen eignet sich Kokosblütenzucker hervorragend und auch zum Backen kann er optimal genutzt werden. Er schmeckt auch nicht nach Kokos, sondern weist eher einen leicht karamelligen Geschmack auf und kann 1:1 wie Zucker verwendet werden. Honig hingegen verleiht den Speisen oft ein ganz bestimmtes Aroma und das harmoniert nicht immer zu jedem Gericht. Außerdem ist Kokosblütenzucker vegan und meist in Gläsern (kein Plastikmüll) erhältlich.

Nährwerte Zucker vs Kokosblütenzucker

kcal Zucker – 387 | kcal Kokosblütenzucker 382 

Fett Zucker – 0g | Fett Kokosblütenzucker 0,4g 

Eiweiß Zucker – 0g | Eiweiß Kokosblütenzucker 1,1g 

Kohlenhydrate Zucker – 100g | Kohlenhydrate Kokosblütenzucker 93,4g 

davon Zucker bei Haushaltszucker – 100g | davon Zucker bei Kokosblütenzucker 91,5g 

Glykämischer Index Zucker 68 hoch | Glykämischer Index Kokosblütenzucker 35 niedrig 


Zusammensetzung Kokosblütenzucker von Kulau 

Glucose: 1,08 g/100 g

Fructose: 1,45 g/100 g

Saccharose: 87,4 g/100g

Gesundheitliche Vorteile von Kokosblütenzucker

Was macht Kokosblütenzucker nun besser als Zucker? Weniger reinen Zucker, etwas Eiweiß und ein niedriger glykämischer Index sind einige Vorteile. Jedoch enthält Kokosblütenzucker auch Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Bor, Magnesium, Zink, Kupfer und Schwefel – Zucker enthält keine Vitalstoffe.

Weiters ist Kokosblütenzucker gluten-, lactose-und cholesterinfrei und lässt durch den niedrigen glykämischen Index den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen – optimal für Diabetiker.

ABER! Nur weil Kokosblütenzucker gesünder als normaler Haushaltszucker ist, sollte er jetzt nicht täglich in extremen Mengen verzehrt werden – die Dosis macht das Gift! 

Verwendung von Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker eignet sich zum Kochen, Backen und Verfeinern von unterschiedlichen Speisen. In Shakes, Suppen, Saucen, für Eis, Kuchen und Torten, im Kaffee oder auch in Cocktails kann der braune Zucker aus Asien eingesetzt werden.

Ist Kokosblütenzucker nachhaltig?

Wieso Kokosblütenzucker besser als Zucker ist?

Es gibt viele Diskussionen beim Thema Nachhaltigkeit und Kokosprodukte – ist Kokosblütenzucker nachhaltig? Hier kommt es vor allem auf die Qualität bzw. Marke an – bei der Firma Kulau wird auf Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. Alle Produkte sind BIO und stammen aus einem kontrolliertem biologischem Anbau (BIO Zertifikat DE-ÖKO-024 / DE-ÖKO-005). Mehr über die Herkunft der Kulau Kokosprodukte könnt ihr hier entnehmen.

Beim Kauf sollten man also unbedingt auf die Qualität achten,  um ein gutes Produkt zu fairen Vorraussetzungen zu erhalten. Ich kann den Umstieg von Haushaltszucker zu Kokosblütenzucker sehr empfehlen und verwende diese Alternative schon sehr lange und das mit großer Freude.
Preislich gesehen, zählt Kokosblütenzucker eher zu den Luxusprodukten – daher rate ich einen sparsamen Umgang mit diesem Produkt. Spart Kalorien, Zucker, gut für die Gesundheit und schont zusätzlich den Geldbeutel.

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